Gutes zu Beginn und Schönes zum Abschluss

Gutes zu Beginn und Schönes zum Abschluss
Nachschau Dinslaken, 09.12.2018

Garry mit dem nächsten Streich in Tagesbestzeit – Zwei Siege für Jochen Holzschuh – Ignatz von Herten für Herten – Endlich Highland Yankee

Am 2. Advent wurde zum vorletzten Mal am Bärenkamp in diesem Jahr getrabt. Neun Rennen standen zur Austragung an, und gleich zu Beginn wartete ein besonderer Auftritt auf die Besucher. Im Trabreiten versuchten fünf Gegner das Unmögliche möglich zu machen, doch die Hoffnungen darauf, Garry eine Niederlage in Dinslaken beizubringen, zerplatzten einmal mehr wie Seifenblasen bei generell etwas ungemütlicher Witterung, obwohl zuweilen auch die Sonne vorbeischaute bei den Siegerehrungen, die die anwesenden Karnevalsvereine vornahmen. Auch bei seinem 16. Auftritt unter dem Sattel war Garry nicht zu kippen und konnte sich so über eine weitere Siegerehrung seiner Laufbahn freuen..

Kein Ende in Sicht

Er ist und bleibt eine Macht im Satteltraben, im Allgemeinen und im Besonderen auf der Halbmeilenbahn: Garry. Unter Championesse Ronja Walter tauchte der Blitzstarter früh beim Trio aus dem ersten Band auf und zog eingangs der Schlussrunde  zwischen diesen hindurch nach vorn. Alles sah dann bereits gelöst aus, doch die spät noch einmal zurückkommenden Yarrah und El Raul produzierten durchaus noch Gefahr, weshalb Garry bis zum Pfosten bei Laune gehalten werden musste. Letztlich enttäuschte der Seriensieger seinen Anhang zum Geldwechselkurs von 10:10 nicht und trabte mit 17,2 zum Auftakt auch noch Tagesbestzeit.

Doppelsieger Holzschuh

Jochen Holzschuh fuhr mit Farenne O energisch gen Kommando, was nach knapp 500 Metern dann auch erobert war, und hielt es auch gegen Gigi Boko aus. Derartiges hatte ihm wohl gerade über den kurzen Weg auch mit Heras Traum vorgeschwebt, doch Tim Schwarma machte ihm da mit Xaverl Crown einen Strich durch die Rechnung. Doch aus dessen Windschatten setzte Heras Traum dann Ende der letzten Überseite an und gewann zum fünften Mal en suite.

Passende Taktik

Auch Pia Ahokas strebte mit Ignatz von Herten sofort an die Tete, doch die Führung war eingangs der Schlussrunde weg, da Bionic Man vorbeirauschte. Mit einer Konterattacke im Einlauf drehte der Bürgertraber die Sache in der Distanz.

Bestens teilte sich Simon Woudstra das Rennen mit Fun Melody ein, die nach gutem Debut als Dreijährige nun die Maidenschaft ablegen konnte, was aber auch begünstigt wurde durch den Fakt, dass Totofavoritin Prigana ihre Reserven in dritter Spur verpulverte.

Von vorn

Der aus schweren Aufgaben kommende Sammy fand mit Franz Klein eine passende Aufgabe vor. Umgehend an die Spitze geschnellt, durfte er dort nach Gusto schalten und walten und hatte so hinreichend Gas im Tank, um die speedigen Candyman Hornline und Miguel Greenwood abzuwehren.

Mit dieser Taktik war auch Evi Fiori in der Hand von Eline Janssen erfoglreich. Nach feinen Platzierungen glückte nun endlich der erste Saisonerfolg. Mit Janika Bo und Einstein auf den Plätzen dahinter zahlte die Dreierwette stattliche 21.035:10. Einen möglichen zweiten Treffer der jungen Frau verhinderte Roland Hülskath. Mit Thatcher blieb er an der Spitze und versperrte damit zugleich der hinter ihm liegenden Velten La Varenne mit Janssen den Weg in die Freiheit.

Auch den Schlusspunkt setzte ein Gespann Start-Ziel. Jörg Hafer ließ vom Fleck weg mit Highland Yankee nichts anbrennen. Beim 74. Start seiner Laufbahn legte der mittlerweile Neunjährige nun endlich die Maidenschaft ab!

cb