Celestial Light TK turmhoch überlegen

Celestial Light TK turmhoch überlegen
Nachschau München-Daglfing (PMU), 03.12.2018

Kestel-Stute gewinnt das höher dotierte Stutenrennen – Cachamour kämpft Defier Pompano nieder
 
Bayerns beste Stute hat wieder zugeschlagen. Turmhoch überlegen war Thomas Kestels Celestial Light TK bei der PMU-Veranstaltung am Montagmittag auf der Trabrennbahn München-Daglfing. Die Superstute, die von Gerd Biendl trainiert wird, überstand ein von vielen Galoppaden und Zwischenfällen geprägtes höher dotiertes Bänderstartrennen absolut ungefährdet und ließ sich auch durch die Höchstzulage nicht stoppen. Christoph Schwarz wartete mit der nun über 115.000 Euro schweren Love You-Tochter bis letztmals gegenüber ab, startete dann den Angriff an die unblutig in Front gekommene Mon Amour H, zog sofort vorbei und verabschiedete sich im Einlauf mit vielen Längen von der Konkurrenz. Dahinter schnappte Viva la Marc, die zu guter Form gefunden hatte, der ebenfalls gefällig laufenden Mon Amour H noch das dritte Geld weg. 

Eine überlegene Vorstellung gab auch Zucchero an diesem Renntag mit Josef Franzl ab. Franzl beorderte den Offshore-Dream-Sohn, der zuletzt einen Startfehler gemacht hatte, mit Vehemenz gegen die später der blauen Flagge erlegenen Yvonne Dragon nach vorne, konnte vorne schalten und walten wie er wollte und verabschiedete sich in der Zielgeraden zum völlig souveränen Volltreffer, der zweite Lebenserfolg des Dreijährigen. Der in Karlshorst erstmal siegreiche Eduardo de l’Aumoy enttäuschte heute und musste noch den sehr gut debütierenden Samuraj vor sich anerkennen.

Den ersten Jahressieg konnte Blue Edition feiern. Georg Frick ließ umgehend Favoritin Super Pro passieren, um diese dann in der Zielgeraden aus dem Windschatten heraus anzugreifen und das Rennen mit viel Kampfgeist für sich zu entscheiden. Call me Ritter zeigte dahinter auf Rang 3 erneut eine tolle Leistung.

Einen harten Fight sahen die Zuschauer im Amateur-Bänderstart. Hier sicherte sich Defier Pompano mit Bandvorteil gleich das Kommando, doch sein jüngster Bezwinger Cachamour hatte auch dieses Mal einen Traumstart erwischt, seine Zulage im Nu aufgeholt und kämpfte trotz eines Rennens in der Todesspur den Piloten nieder. Disney As sicherte sich nach ordentlichem Laufen den dritten Platz.

Zum Kampf in der Zielgeraden stellte Holmberg Man in Black, der sich zwischenzeitlich die Führung gesichert hatte, und ging schließlich klar besser, so dass Josef Sparber auf die Siegerparade gehen konnte. Damit untermauerte der Zehnjährige erneut seinen zweiten Frühling. Dahinter lief der österreichische Gast Giuliano Bo an Sono Io, der von der Windschattenlage nicht profitieren konnte, vorbei. 

Nicht in Gefahr war Bull’s Eye bei seinem Sieg im letzten Rennen der PMU-Matinee. Rudi Haller holte sich mit dem Dänen bei langsamem Tempo die Führung und musste in der Distanz gegen den von zunächst weit hinten angekommenen Erasme du Vivier nicht mehr viel tun. Dahinter holte sich Suazrez das dritte Geld.

Nächster Renntag ist am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, ab 14 Uhr.