04:11:04

Zum Auftakt gleich ein Hammer

Zum Auftakt gleich ein Hammer
Vorschau Berlin-Mariendorf, 15.11.2017

Die um 17.25 Uhr gestartete erste Tagesprüfung besitzt Zuchtrennen-Qualität. Gleich danach geht es mit Vierbeiner-Stars a la Celestial Light TK, Iron Steel und Soccer weiter. Mariendorf begrüßt zahlreiche Spitzenfahrer. 

Mittwoch, 15. November 2017 (Start des ersten Rennens um 17.25 Uhr / Probelauf und Vorab-Interviews bereits ab 17.00 Uhr).

Von B wie Biendl bis W wie Wewering: Schaut man sich die Liste der Teilnehmer an der Mariendorfer PMU-Veranstaltung an, fühlt man sich in die sommerliche Hochsaison zurückversetzt. Neben dem österreichischen Champion Gerhard Mayr geht nahezu die gesamte nationale Elite in Berlin an den Start und einige der Prüfungen weisen beinahe schon den Charakter eines Zuchtrennens auf. Dies gilt auch für das mit zwölf Pferden besetzte Auftaktrennen. Die Tatsache, dass selbst ein Heroe wie der fünfmal hintereinander ungeschlagene Criterium-Sieger Kelso (Christian Lindhardt) noch nicht einmal als klarer Favorit antritt, sagt alles über die Qualität des Starterfeldes aus. Von der Position 1 aus muss sich der zuletzt von der Spitze aus vorgetragene Lasbek-Crack erneut mit dem unermüdlichen Khalid (Dennis Spangenberg), der sieben seiner letzten zehn Einsätze gewann, auseinandersetzen. Normalerweise schon anspruchsvoll genug – doch für Kelso kommen noch weitere Hürden hinzu, denn Ritchirich Diamant (Gerhard Biendl) wurde auf seinem Siegeszug nur durch einen Fehler gestoppt. Und Evita Viking (Gerhard Mayr) bewies gleich zu Beginn ihrer Karriere, als sie in Mariendorf vier Rennen hintereinander gewann, wie wohl sie sich auf der Derby-Bahn fühlt. Der bei seinem Comeback noch durch Konditionsrückstände gehandicapte Montgomery Mo (Michael Nimczyk) gehört ebenso wie der Josef Franzl anvertraute Gaz Occagnes mit in die Rechnung.

Das 2. Rennen, das die internationale Klasse anspricht, legt sogar noch eine Schippe drauf. Die Berliner Lokalpatrioten werden natürlich Daniel Wagner, der nun nicht mehr als selbständiger Trainer zeichnet, und Vulkan die Daumen drücken. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass das unzertrennliche Gespann, das so viele Schlachten erfolgreich geschlagen hat, erneut auf die Ehrenrunde geht. Denn die Konkurrenten sind bärenstark. Celestial Light TK (Gerhard Biendl) musste bei der Breeders Crown und in Daglfing zwar zwei unerwartete Niederlagen einstecken, gehört aber zu den besten Stuten unseres Landes. Soccer ist mit seinem Trainer Victor Gentz nach fünfzehn Saisonerfolgen auf dem Weg, der siegreichste deutsche Traber des Jahres 2017 zu werden. Da Lea Ahokas aufgrund eines eintägigen Fahrverbots nicht ins Geschehen eingreifen kann, wird Soccers Trainingsgefährte Iron Steel erstmalig von Heinz Wewering gesteuert. Helios (Michael Hönemann), Immosand (Ralf Oppoli), Pascal SAS (Dennis Spangenberg) und Ciao Amore (Josef Franzl) sind angesichts dieser „Vollbomber“ zwar keine Siegkandidaten, können aber vordere Plätze ergattern.

Im 3. Rennen beginnt die V5 und obwohl in dem Vierzehnerfeld durchaus Überraschungen drin sind, wird sich das Publikum wohl auf die frischen Sieger Here she goes (Michael Nimczyk) und Maine (Dennis Spangenberg) festlegen. In dem  französischen Trabern vorbehaltenen 4. Rennen gelten Chance Classique (Michael Nimczyk) und Casanova d’Amour (Jochen Holzschuh) als Favoriten. Es wird aber kein reines Duell werden – denn Vigo Bes (Bernd Schrödl), Brador (Gerhard Mayr), Brandy Hornline (Thomas Panschow) und Astasia du Vivier (André Schiller) sind laufstark genug, um erfolgreich mitzumischen. Im 5. Rennen treten mit Navy Blue (Dennis Spangenberg), Kashmir (Victor Gentz), Tembo Bes (Bernd Schrodl) und Rower Lady (Thomas Heinzig) nicht weniger als vier frische Sieger an. Vieles spricht für die Spangenberg-Stute, die vom Startplatz drei aus sicherlich erneut in Front stoßen wird, aber auch Höwings Turbo Tom (Jochen Holzschuh) nicht aus den Augen lassen darf.

Im 6. Rennen bringen Hakon von Haithabu (Victor Gentz) und Samurai Diamant (Michael Nimczyk) frische Siegempfehlungen mit. Für die V5 gehören aber mit Windspeed (Heinz Wewering), Naranja (Gerhard Biendl) und Douchka Star (Gerhard Holtermann) drei weitere Pferde mit auf dem Schein – hier am Einsatz zu sparen, könnte schmerzlich bestraft werden. Auch das 7. Rennen ist eine sehr offene Angelegenheit, denn mit Muscle Design (Dennis Spangenberg), Harley As (Jochen Holzschuh), Gobelin (Victor Gentz), Late Night Show (Thomas Panschow) und Uldimeo (Benjamin Hagen) kommen fünf Pferde für den Sieg in Frage. Man darf angesichts der teilweise sehr kniffligen Aufgaben also schon im Vorfeld davon ausgehen, dass die V5 eine überaus lukrative Quote ergeben wird. Diejenigen Wetter mit der richtigen Spürnase werden ein stattliches Sümmchen einstreichen! Das abschließende 8. Rennen ist erneut ein Trotteur Francais und alles dreht sich um die Frage, ob Amiral de Retz (Jochen Holzschuh) auf den Beinen bleibt oder nicht. Falls sich der überaus temperamentvolle Hengst alle Eskapaden verkneift, werden es Ukamaya Verderie (Thomas Panschow), Daxia Pierji (Gerhard Mayr), Arthus Mijoro (Heinz Wewering)und Bemol d’Occagnes (Michael Nimczyk) schwerhaben.

Die Wett-Highlights am 15. November:

Prämienausspielung um Wett- und Wertgutscheine im Wert von 1.100 Euro über die Siegwette der Rennen 1-8!

 1. Rennen -  Daily Double-Rennen.
 2. Rennen -  5.000.- Euro Garantie in der 3er Wette!

 3. Rennen -  Start der V5-Wette mit 5.000 .- Euro Garantie!
 4. Rennen -  4.000.- Euro Sieg-Garantie inkl. 1.000.- Euro Jackpot.
 5. Rennen -  Mit 3er und 4er Wette.
 6. Rennen -  4.000.- Euro Sieg-Garantie inkl. 1.000.- Euro Jackpot.
 7. Rennen -  5.000.- Euro Garantie in der 3er Wette!
 8. Rennen -  Sieg-Jackpot  1.000.- Euro.
 
 Unsere Tipps:

1.   RitchiRich Diamant Kelso – Khalid
2.   Celestial Light TKIron Steel – Soccer
3.   Here she goes – Maine – Bell Simoni
4.   Chance Classique – Casanova d‘Amour – Brador
5.   Navy Blue Kashmir – Tembo Bes – Höwings Turbo Tom
     6.  Hakon von Haithabu – Naranja – Windspeed
7.   Muscle Design – Harley As – Gobelin     
8.   Amiral de Retz – Ukamaya Verderie – Daxia Pierji