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Eaton und Blind Date proben erfolgreich für die Breeders Crown

Eaton und Blind Date proben erfolgreich für die Breeders Crown
Nachschau München-Daglfing, 04.10.2021
 
(mtzv-press) Neun Rennen mit gutem Besuch und schöner Stimmung - TG Gramüller / Sparber mit vier Siegen erfolgreichstes Quartier - Galavorstellungen von Eaton, Blind Date und Far West - Crown Wood glänzt zum Auftakt - Nacea holt sich den zweiten Karrieretreffer
 
Eine schöne Mischung bot der Münchner Trabrenn- und Zuchtverein an diesem Abendrenntag seinem Publikum auf der Bahn und an den Bildschirmen und so wurde es in den gut drei Stunden Programm auch niemals langweilig. 
 
Der Gast mit der weitesten Anreise konnte zum Auftakt einen Sieg perfekt machen, denn Crown Wood wurde von Österreichs Top-Amateur Thomas Royer aus dem zweiten Band optimal eingesetzt und dominierte in starken 1:15,4 / 2.125 m gegen Scoiattolo Jet und Berenice und ließ dabei keine Schwächen erkennen. 
 
Glanzpunkte durch Eaton, Far West und Blind Date
 
Ein erstes Highlight der Karte wartete mit dem Preis vom Reichstag, einem Rennen für die Klasse bis 22.000 EUR, in dem Eaton, Sieger der Newcomer-Serie in Berlin als Favorit auf Ocean Blue traf. Gerd Biendl beorderte den immer stärker werdenden Wallach des Stalles Belfloras aus der Zucht von Dr. Friedrich Gentz sofort an die Spitze, konnte das Tempo für die zweiten 500 m auf moderate 1:18.9 abflauen lassen und hatte keine Probleme die Attacke von Ocean Blue mit Zwischenzeiten von 1:14,6 und 1:12,4 überlegen in die Schranken zu weisen. Rang drei holte sich dahinter Escada gegen Bellice BR und Timothy B. 
 
Im Preis des Deutschen Bundestages schlug an diesem Abend die Stunde von Far West, der in diesem Jahr nicht ganz so erfolgsverwöhnt agiert wie im Vorjahr, was natürlich dem Engagement auf höherem Niveau geschuldet ist. Dieses Mal hießen die Gegner Fan d’Arifant, Golden Future und Very Special One, der gleich nach dem Start das Kommando von Far West übernahm. Nach einem Rennen im Windschatten des Piloten, orientierte sich Sepp Franzl im Schlussbogen in dritte Spur, konnte im Einlauf schnell Speed aufnehmen und stellte so auf der Linie den zu Beginn des Einlaufs in Front gezogenen Fan d’Arifant auf der Linie knapp. Die Dreierwette komplettierte Golden Future, der noch klar am nachlassenden Very Special One vorbeizog. 
 
Drittes sportliches Highlight der Karte war der Auftritt von Blind Date, die mit gerade einmal 4.600 EUR Gewinnsumme in das Rennen der Klasse bis 13.000 EUR antrat. Nach einem langsamen Start, schickte Rudi Haller die Charly du Noyer-Tochter eine Runde vor Schluss auf den Vormarsch, verbesserte sich schnell an die Seite des Führenden Nando d’Amore und setzte sich Inder Geraden klar von der nachsetzenden Afillycalledlilly ab, wobei der Richterspruch 4 1/2 Längen überlegen lautete. Troublemaker und Sir Gustav holte sich dahinter die nächsten Prämien. 
 
Einen zweiten Treffer sicherte sich Haller durch Nacea, die eine souveräne Vorstellung bot und in 1:17,3 / 2.100 m gegen Gino und Black Pearl keine Mühe hatte, den zweiten Sieg ihrer Karriere zu feiern. 
 
Vier Treffer für das Team lila
 
Einen starken Abend erlebte die TG Gramüller / Sparber denn das Team stellte gleich vier Sieger. Los ging es im Preis von pferdewetten.de mit einem weiteren Handicap-Sieg von Avanti Royal, der mit Sepp Sparber im Sulky leicht vor Bajaro BR und Cocktail CG blieb. 
 
Zwei Rennen später siegte Jeronymo Casei mit Thorsten Tietz in einem weiteren Handicap aus den Bändern, wobei der Wallach keine Mühe hatte Quartmajor und Mystic Dream in die Schranken zu weisen. Einen zweiten Sieger steuerte Thorsten Tietz ein Rennen später mit Star Force One. Der Formula One-Nachkomme des Stall Team Neuhof wusste bislang in seiner Karriere noch nicht zu überzeugen, erwischte an diesem Abend aber alles passend und kam so zum ersten Sieg seiner Karriere gegen Daisy CG und Casandro Yankee. 
 
Zum Abschluss gestaltet Team lila im Amateurfahren aus den Bändern mit Theresa Viking und Atlantis einen Tempolauf und zogen so den aus dem zweiten Band angetretenen National Pride und Giacomo Pastor den Zahn. Während er Strobl-Schützling den dritten Rang belegte, musste der 16-fache Seriensieger des Stalles Wieserhof nach wenig geglücktem Start durch die Angriffsspur und hatte zum Schluss keine besseren Möglichkeiten als Rang fünf. 
 
Weiter geht es in Daglfing am Mittwoch, den 20. Oktober 2021. Dann steht ein PMU-Abendtermin auf dem Programm.