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Favoriten geben sich keine Blöße: Toller Sport mit dem Comback der Amateure an der Niersbrücke

Favoriten geben sich keine Blöße: Toller Sport mit dem Comback der Amateure an der Niersbrücke
Nachschau Mönchengladbach, 06.06.2021
 
Lange haben die Hobbyfahrerinnen und Hobbyfahrer warten müssen, am letzten Samstag war es endlich wieder soweit. Nach mehr als sieben langen Monaten durften erstmals wieder die Amateure in den Sulky steigen und bei der Mönchengladbacher Matinee, bei der extra sechs der acht Rennen für Amateure ausgeschrieben wurden, ihr Können zeigen. 
 
Obwohl die Amateure die Zügel fest in der Hand hielten und es in den sechs Prüfungen für die Hobbyfahrerinnen und –fahrer insgesamt fünf verschiedene Sieger gab, durfte sich einer besonders über „fette Beute“ freuen: Trainer Wolfang Nimczyk stellte an diesem Nachmittag fünf der acht Sieger, zwei weitere Trainerpunkte wurden Jochen Holzschuh gutgeschrieben, der einmal selbst im Sulky punktete und einmal mit seiner Lebensgefährtin Julia Knoch die Lorbeeren einheimsen konnte. Henk Grift stellte als Trainer einen Sieger des Nachmittags und freute sich ebenfalls sehr über diesen Erfolg und die Rückkehr der Amateure.
 
Für die Zuschauer und das wettende Publikum an den Bildschirmen zuhause bot der Nachmittag trotz recht formgemäßer Einläufe einige spannende Endkämpfe. Direkt im ersten Rennen setzte sich Wolfgang Nimczyks Tocher Cathrin Nimczyk mit der vom Vater trainierten Stute Heavenly Dreamgirl durch, musste sich aber gegen Nick Schwarmas Wallach Lotus Joker auf den letzten Metern wehren, was die Stute jedoch mit all ihrem Kampfeswillen und den Finishkünsten Cathrin Nimczyks auch tat. Jedoch war dieser spannende Endkampf eine perfekte Einleitung für die folgenden Prüfungen, in denen sich an zweiter Stelle Thomas Maaßen mit Jacy di Quattro knapp gegen Cathrin Nimczyks Jenna Transs R durchsetzen konnte. Auch hier zeichnet Wolfgang Nimczyk nicht nur als Trainer des Siegers, sondern auch des Zweitplatzierten, was noch einmal die Stallform des Teams unterstreicht. 
 
Auch im dritten Rennen, dem ersten Profirennen des Tages, gab es wieder einen Doppelerfolg für Wolfgang Nimczyk: Auf dem ersten Platz setzte sich am Ende sicher Limbo K Newport mit Robin Bot vor Kampala Newport mit Michael Nimczyk durch, auf dem dritten Platz machte Außenseiter Speedway mit Jan Thirring die Quote für die Dreierwette etwas lukrativer. 
 
Formgemäß ging es auch im vierten Rennen weiter, auch wenn dieses Mal nicht Wolfgang Nimczyk, sondern Henk Grift als Trainer des Siegers Panoramic zeichnet, der sich mit Britt Grift im Sulky ganz knapp gegen Fast and Furiois mit Cathrin Nimczyk und Free Bird mit Thomas Maaßen durchsetzte. Hier zeigten vor allen Dingen die Amateurfahrerinnen ihr ganzes Können und boten einen der spannendsten Einläufe des Nachmittags.
 
Im Trotteur Francais Rennen, einem Rennen für französisch gezogene Pferde und gleichzeitig dem zweiten Profirennen des Tages, fuhr Jochen Holzschuh zur Siegerparade vor. Der ursprünglich in Bayern beheimatete Trainer und Fahrer steuerte Etorix in einem packenden Finish gegen Didier Kokkes‘ Wallach Format d’Am zum Sieg und freute sich über den ersten von zwei Trainersiegen des Tages. 
 
Die letzten drei Prüfungen des Tages waren erneut den Amateuren vorbehalten, und die zeigten auch hier einmal mehr ihr ganzes Können, zunächst siegte hoch überlegen im sechsten Rennen Christoph Pellander mit der in seinem Besitz stehenden Stute Pastors Girl – Trainer ist auch hier Wolfgang Nimczyk – gegen Ivy Fortuna mit Willem ter Brink und Maesta Hill mit Britt Grift, bevor es im siebten Rennen noch einmal zu einem packenden Finish zwischen Klaas J. Boko mit Thomas Maaßen und Coco Chanel mit Rodegang Elkendorf kam, in dem sich am Ende ganz knapp der Willicher Gastronom Thomas Maaßen mit dem von Wolfang Nimczyk trainierten Klaas J. Boko durchsetzte.
 
Die abschließende Tagesprüfung ging an Julia Knoch mit dem von ihrem Lebensgefährten trainierten Wallach Itzeblitz, die sich gegen das „Charity-Pferd“ Hope for Children und Sina Baruffolo durchsetzten. Auch hier zeigten am Ende noch einmal die Damen ihr gesamtes Können und boten großen Sport.
 
Großen Sport gibt es an der Niersbrücke wieder am Sonntag, den 27.06.2021, denn an diesem Tag findet der nächste Renntag in Mönchengladbach statt, und vielleicht ist es sogar möglich, dass an diesem Sonntag Zuschauer live auf der Bahn zu Gast sein können. Diese Entscheidung wird einige Tage vor dem Renntag auf der Webseite www.mgtrab.de bekannt gegeben, doch jetzt schon freuen wir uns darauf, alle Freunde und Fans des Trabrennsports sehr bald wieder an der Niersbrücke begrüßen zu dürfen. Bis zum 27. Juni 2021!
 
(mg-press|jf)
 
 
Foto: Panoramic (SE) mit Britt Grift, kostenlos in Verbindung mit diesem Pressetext von M. Klumbies