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PMU-Saison-Premiere mit vielen Sensationen

PMU-Saison-Premiere mit vielen Sensationen
Nachschau München-Daglfing, 28.04.21
 
Nashua, Golden Future und Shot Gun Bi gewinnen zu dreistelligen-, Marian gar zu vierstelligen Odds - Favoritensiege gelingen Eaton, Troublemaker und Flying Dream - V6-Wette nicht getroffen, im Jackpot sind 5.586,23 EUR 
 
Während die ersten Renntage der Daglfinger Saison in erster Linie von Favoritensiegen begleitet waren, entlud sich am ersten PMU-Vormittag der Saison 2021 ein regelrechtes Außenseitergewitter über Daglfing, dass auch dazu führte, dass die Trotto.de - V6-Wette keinen Treffer ergab und 5.586 EUR demnächst in einen Jackpot wandern. 
 
Zwei Treffer für Gerhard Biendl und Stall Belfloras
In guter Form agiert derzeit Gerhard Biendl, der in den vergangenen Wochen allerdings zumeist Ehrenplätze feiern durfte. An diesem Renntag avancierte der vielfache bayerische Champion zum Mann des Tages und landete zwei Treffer für den Stall Belfloras, der damit ein Besitzerdoppel feiern konnte. Zum Auftakt trat Eaton mit großer Autorität, zog nach einer Runde am Führenden SJ’S Bianco vorbei in Front und hatte anschließend das Geschehen leicht unter Kontrolle. In 1:17,6 / 2.100 m siegte der Indigious-Bruder gegen Esprit d’Amour und SJ’s Bianco und feierte den zweiten Sieg der Saison. 
 
Die Überraschung gelang Gerhard Biendl im 3. Rennen mit Golden Future. Der am Toto stark unterschätzte Wallach, lief ein bärenstarkes Rennen, setzte Ausgangs der Gegenseite den Führenden Cachamour unter Druck und konnte den gefährlichen Schlussangriff von Ocean Blue mit einem Hals abwehren, wobei die Seriensiegerin aus dem Stalle Haller auch in der Niederlage gefallen konnte und in für sie fremder Klasse erneut eine ausgezeichnete Leistung bot und ihren Rekord auf 1:14,9 / 2.100 m verbessern konnte. Rang drei ging hinter den beiden an einen starken Put on a Show, der die Lage an der Innenkante hinter Cachamour nützte und diesen in der Entscheidung überlaufen konnte, sodass für den Doppelsieger von Marian Tux am Ende nur Rang vier blieb. 
 
Sensationen soweit das Auge reicht
 
Den Reigen der Sensationen eröffnete im 2. Rennen Nashua. Der Hengst aus dem Besitz von Frederick Liebhardt zeigte sich beim ersten Start der Saison bereits bestens auf dem Posten und schlug vor Flash Gordon an, der die Serie seiner Top-Leistungen weiter ausbaute. Für den Sieg des Außenseiters gab es stolze 30,2 : 1 was insbesondere daran lag, dass neben Flash Gordon auch Ole Bo stark gewettet war. Der Hengst aus dem Besitz der Herren Weck und Wittmann mischte auch lange in vorderer Linie mit, hatte bei der Tempoverschärfung ausgangs der Gegenseite aber schon erhebliche Mühe und fiel bis zum Ziel auf Rang sieben zurück, was sicherlich nicht den Vorstellungen der ambitionierten Besitzer entsprach. 
 
Das sehr offene Handicap wurde am Ende zu einer leichten Beute von Shot Gun Bi, der von seinem Fahrer Johann Hollweck von hinten eingesetzt wurde. Im Einlauf entwickelte der italienischer Zucht entstammende Wallach sehr viel Speed und konnte so  Flying Chantall auf den Ehrenplatz verweisen. Rang drei sicherte sich dahinter Ole Olsen, der seine Form brav auslief, wogegen Scoiattolo Jet mit Marisa Bock keine Passage fand und mit Reserven den vierten Rang belegte. 
 
Die dickste Überraschung des Tages gelang zum Abschluss allerdings Georg Frick, der Andreas Engels Marian nach dem Start sofort an die Spitze steuerte und diese bis zur Linie behaupten konnte.292,8:1 gab es für diesen Außenseitersieg. Mit Rock my Heart auf dem Ehrenplatz, kam auch die zweitlängste Außenseiterin in den Wetten an, wogegen Mitfavorit Ticino lediglich Rang drei belegte, sodass es für die Dreierwette stolze 1.070,3 EUR für einen Euro Einsatz gab. 
 
Gute Vorstellungen von Troublemaker und Flying Dream
 
Aber auch die Favoritenwetter kamen an diesem Tag auf ihre Kosten. So siegte in der Klasse bis 2.800 EUR Troublemaker beim zweiten Start nach langer Pause in sehr guten 1:17,9 / 2.100 m und bestätigte den guten Eindruck, den er beim Saisondebüt hinter Tyron Hill hinterlassen hatte. Min Amor Venus, Derby-Kandidatin aus Österreich und Black Pearl holten sich dahinter die weiteren Plätze. 
 
Spannend machte es Flying Dream mit Erich Kubes im TF-Rennen des Tages. Nach zögerlichem Start mit mehr als 50 m Zulage auf die Reise gegangen, setzte der Hengst eine Runde vor Schluss zur Aufholjagd an, wurde allerdings durch einen durch Fremdeinwirkung und eine daraus resultierenden Galoppade nochmals zurückgeworfen, was den Sechsjährigen aber nicht am Sieg hinderte. In der Gegenseite mächtig auf Touren gebracht stellte er Anschluss zur Spitze her, attackierte durch den Schlussbogen in dritter Spur und konnte so den schön durchziehenden Dean les Jarriais und Dream Gibus doch noch auf die Verliererstraße schicken. 
 
Schon in einer Woche geht es in Daglfing erneut um PMU-Siege, denn am Donnerstag 6.Mai wartet eine weitere Matinee, deren Starterangabe am kommenden Montag erfolgt. 
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