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Murzabayev und Dzubasz dominieren in Leipzig

Murzabayev und Dzubasz dominieren in Leipzig
Nachschau Leipzig, 27.06.2020
 
Der mit Spannung erwartete Saisonauftakt am Samstag auf der Galopprennbahn in Leipzig umfasste acht Leistungsprüfungen, die ohne Zuschauer ausgetragen wurden. Der Wettumsatz belief sich auf 137.093,89 Euro. Es war ein Mega-Tag für Championjockey Bauyrzhan Murzabayev und den Hoppegartener Trainer Roland Dzubasz, die vier Rennen als Team für sich entschieden. Dzubasz feierte sogar fünf Siege.
 
Erfolgreicher Einstand für Tansania
 
Enorm spannend verlief das einleitende Dreijährigen-Rennen, ehe sich die erstmals aufgebotene Görlsdorferin Tansania aus dem Hoppegartener Stall von Roland Dzubasz hauchdünn gegen Key To Success durchsetzte. Victorio hielt weit zurück Platz drei. „Sie wird sich nach diesem Start um einiges verbessern“, erklärte Siegreiterin Sibylle Vogt nach ihrem 16. Saisontreffer über die Sea The Moon-Tochter, die als 1,6:1-Favoritin galt.
 
Trainer Roland Dzubasz stellte auch im anschließenden 2.000 Meter-Handicap die Siegerin, als die fünfjährige Stute Mademoiselle (3,8:1) mit Bauyrzhan Murzabayev sehr sicher Napston und Arabian Dreamer in Schach hielt.
 
Die Erfolgsform von Bauyrzhan Murzabayev und Roland Dzubasz kannte keine Grenzen, denn durch die 2,1:1-Favoritin Vendetta gab es in einer 2.000 Meter-Prüfung gleich den nächsten Sieg. Die Stute schaffte gegen Kumari und Oseleta beim 14. Start den ersten Erfolg.
 
Vatenko und Kliff erfreuen die Favoritenwetter
 
Der Murzabayev-Hattrick und der Dzubasz-Vierer wurde in einem Ausgleich III über die Meile perfekt – durch Peter Schrades Vatenko, der in im reifen Alter von sieben Jahren als 2,8:1-Favorit Start-Ziel vor Lessing und Kool And The Gang nichts anbrennen ließ. Der achte Sieg für den siebenjährigen Wallach, der abgetrockneten Boden bevorzugt, stand schon frühzeitig fest. „Ich wollte eigentlich nicht vorne gehen, aber da kein anderer das Tempo machte, habe ich das selbst übernommen“, schilderte Bauyrzhan Murzabayev die Taktik.
 
Doch damit noch nicht genug – denn im Ausgleich III über 2.300 Meter baute das Dream Team die Erfolgsbilanz weiter aus: Mit Stall Zasters Kliff (1,8:1-Favorit) wanderte auch dieses Handicap auf ihr Konto. Locker stiefelte der Schimmel an der Innenseite Oscar und Future Hollow davon. Roland Dzubasz kam zum fünften (!) Tagestreffer, was ihm in seiner Laufbahn noch nie zuvor gelungen war, Bauyrzhan Murzabayev zu Erfolg Nummer vier. „Das war heute meine beste Chance“, versicherte der Jockey.
 
Leipzig ist die Lieblingsbahn von Humita aus dem Halle-Stall von Angelika Glodde. Hier beendete die siebenjährige Stute mit Jockey Michael Cadeddu zur Quote von 7:1 auch eine gut einjährige Durststrecke. In einem 1.600 Meter-Ausgleich IV entwickelte sie gegen Captain Murtek, Top Gun und Jackontherocks die stärksten Reserven. Die Viererwette bezahlte 7.047,5:1 Euro.
 
Im 1.000 Meter-Ausgleich IV rettete Wladimir Panov mit Vinnie’s Wish für Besitzertrainerin Isabell Kreger aus Staufenberg als 8,3:1-Chance einen knappen Vorsprung gegen die Favoritin Killerbiene und Poet’s Rock ins Ziel.
 
Auch im abschließenden Handicap über 3.050 Meter gab es eine packende Entscheidung. Hier hielt Bayarsaikhan Ganbat mit Manjolo (5,9:1) Antipolis sowie Loop Love gerade noch in Schach.