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Nicht nur de Vlieger fliegt zum Sieg

Nicht nur de Vlieger fliegt zum Sieg
Nachschau Dinslaken, 09.02.2020
 
Rob de Vlieger gewinnt zwei Rennen – Lotte de Vlieger ebenfalls siegreich – Fast and Furious in Tagesbestzeit - Garry zum 20. Mal – Escudo zum siebten Mal in Folge
 
Im Vorwege hatte es Gerüchte gegeben über eine erneute mögliche Renntagsabsage, doch dann startete der Rennverein in Dinslaken am zweiten Februarsonntag doch wie geplant in die Saison 2020. Das mit viel Drumherum im Vorfeld avisierte Sturmtief „Sabine“ hatte sich noch recht bedeckt gehalten und den Ablauf der Rennveranstaltung nicht beeinträchtigt. Geradezu passend dazu lief es dann wie an der berühmten Schnur ein, denn die Favoriten dominierten den Renntag nach Strich und Faden, an dem die Bahnchampions geehrt wurden.
 
 
De Vlieger doppelt
 
Formfahrer Rob de Vlieger eröffnete die Saison am Bärenkamp mit einem Volltreffer, als er in einem kleinen Feld Kenickie Kite beim zweiten Lebensstart aus der Maidenklasse führte, dabei zwar etwas davon profitierte, dass die vermeintlichen Hauptkonkurrenten Fehler machten, doch generell hätte es wohl auch ohne deren Galoppaden gereicht.
 
Der Niederländer legte nach mit Jolien Schermer, die aus dem ersten Bogen heraus nach vorn gelangt war, am Ende aber hart kämpfen musste, um Sweet Victory BG abzuwehren.
Für das Quartier sorgte dann Lotte de Vlieger für den dritten Punkt, als sie zum Auftakt der V6-Wette den ersten Lauf zum Drensteinfurt-Cup der Amateure mit Junior Kite gewann, der bald vorn auszumachen war und nie in  Gefahr geriet.
 
Tagesbestzeit
 
In kaum glaubhaften 15,1 marschierte im Rennen der besten Tagesklasse Fast and Furious mit Robbin Bot zum Sieg von der Spitze aus in Tagesbestzeit und einer Zeit, die möglicherweise so schnell nicht wird unterboten werden. Seinen zweiten Treffer schaffte Bot zum Abschluss des Tages, als er Escudo zum siebten Sieg en suite steuerte. Nach einer Rochade mit Janika Bo war der Seriensieger vorn jederzeit souverän.
 
Überpacet war eine andere Partie, die sich im Speed dann das Pferd des Jahres, Kalisco, mit Julia Knoch sicherte, der auch gegen die speedige Kiss Me Bo auf Erfolgskurs belieben konnte
 
Favoritenreigen
 
Im Reigen der Favoriten durfte dann natürlich auch Garry nicht fehlen. Beim 21. Auftritt gelang der 20. Sieg unter dem Sattel in Dinslaken. Nach gewohnt gutem Start ging der Satteltraber auf der Schlussrunde nach vorn und auf und davon mit Championesse Ronja Walter.
 
Gab es hier nur 1,2:1 auf Sieg, so zahlte Iowa River als leichter Sieger mit Niels Jongejans immerhin noch 1,8:1.
 
Die einzige kleine Überraschung lieferte zum Abschluss der V6-Wette Felicity mit Cornelis Loman ab, die an der Spitze ein erstaunlich einsames Rennen lief und für 6,8:1 zum Zuge kam.
 
cb