18:06:42

Rekord-Umsatz und viele Doppelsieger beim Halali

Rekord-Umsatz und viele Doppelsieger beim Halali
Nachschau Dresden, 20.11.2019
 
Es war ein erfolgreicher Saison-Abschluss für den Dresdener Rennverein 1890 e.V.: Trotz nasskalten Nieselwetters kamen 8098 Besucher zum HALALI und sorgten für einen Rekord-Umsatz am Totalisator. Mit 206872 Euro wurde erstmals seit Jahren die 200000er Schallmauer durchbrochen. DRV-Präsident Michael Becker: „Das hat erneut gezeigt: Die Dresdner lieben diesen Termin. Wir werden natürlich in den nächsten Jahren daran festhalten.“ Auch Frank Rehagel von Hauptsponsor Freiberger Brauhaus blickt nicht nur deshalb zuversichtlich auf die anstehende Vertrags-Verlängerung: „Solch ein Besuch ist ein gewichtiges Argument für eine weitere Zusammenarbeit. Ich hoffe, dass wir den erfolgreichen Weg der letzten Jahre auch in Zukunft gemeinsam weitergehen.“
 
Das unter dem Patronat der Bierbrauer stehende Hauptereignis sah einen 2,4:1-Favoritensieg: Say Good Buy, in Köln trainiert vom designierten Championtrainer Henk Grewe, gewann den Großen Herbstpreis der Freiberger Brauerei vor Peter Schiergens Nikkei und dem tschechischen Gast Boomboom Kiss. Siegreiter Andrasch Starke übernahm auf dem 3-jährigen Hengst sofort nach dem Start das Kommando und musste es nur Mitte der Geraden kurzzeitig abgeben: „Ich hatte dennoch nie Sorge, dass wir verlieren könnten. Das Pferd hat sich toll zurück an die Spitze gekämpft.“ Grewe hatte bereits im Vorjahr dieses Rennen gewonnen.
 
Auch die Lokalmatadoren hatten Grund zum Jubeln. Trainerin Claudia Barsig/Jockey René Koplik hieß das Erfolgs-Duo. Erst gab es einen Treffer im Preis des großen Adventskonzerts im Stadion am 19. Dezember durch Neuzugang Envergure. Dann legte das Dresdner Team mit Newton im Preis der Bäckerei Schwerdtner nach. Weitere Doppelsieger waren Markus Klug und Maxim Pecheur, die für das Gestüt Görlsdorf durch Snow und Moon A Lisa beide Zweijährigen-Prüfungen für sich entschieden.
 
Pecheur wurde weitere vier Mal Zweiter. Zwar verkürzte er mit nunmehr 97 Jahressiegen den Rückstand auf den diesmal leer ausgegangenen Bauyrzhan Murzabayev (104), dennoch dürfte es schwer werden, dem Kasachen den Titel bei noch sechs ausstehenden Renntagen streitig zu machen. Immerhin: In der Gesamtwertung im Kampf ums Silberne Hufeisen für die meisten Saisonerfolge in Dresden hatte Pecheur die Nase vorn, gewann überlegen mit 13 Treffern. Bei den Trainern gewann der einheimische Stefan Richter (8).