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Hakan B. Johansson holt den EM-Titel nach Schweden

Hakan B. Johansson holt den EM-Titel nach Schweden
Nachschau München-Daglfing, 03.10.2019
 
Indio Corner punktet im ersten Lauf der FEGAT EM mit dem Belgier Piet van Pollert - Italien feiert durch Leonardo Vastano und Eternity de Ginai im 2. Lauf - Thomas Maaßen punktet für das Gastgeberland mit Put on a Show - Schweizer Sieg durch Joey Vignoni zum Abschluss mit Power of Rythm - Wieserhofer-Treffer außerdem durch Kentucky Bo und Nico Way - Alex Kelm mit zwei Treffern Mann des Tages
 
Einen Renntag der Extraklasse der an Spannung kaum zu überbieten war bot der Münchner Trabrenn- und Zuchtverein zum Start in den Oktober, denn auf dem Programm Stand die Wettstar.de - FEGAT EM der Amateurfahrer 2019, ein Fahrerwettbewerb mit 14 Fahrern die in vier Läufen ihren Meister ermittelten. Das beste Ende nach den vier Läufen Hakan B. Johansson aus Schweden. Der Routinier im Sulky, der bereits über 300 Siege auf der Habenseite verbuchen konnte, siegte zwar in keinem der Wertungsläufe, leistete sich aber auch keine Streichresultate und konnte so durch Ehrenplätze mit Offroader und David As, einem dritten Rang mit Mon Amour H und Rang fünf mit Fatale du Boulay die beste Gesamtpunktzahl erzielen und nahm aus den Händen von FEGAT-Präsident Laes Ljung und HVT-Präsidentin Maren Hoever den Siegerpokal unter dem Jubel der Zuschauer entgegen. Die Plätze zwei und drei gingen dahinter an Piet van Pollert, der gleich zum Auftakt der Europameisterschaft einen Sieg mit Indio Corner feiern konnte und an Thomas Royer aus Österreich, der trotz weniger starker Pferde die ihm das Los beschieden hatte, die Ruhe bewahrte und mit sehenswerten Fahrten in allen vier Läufen gute Punkte einsammeln konnte. Etappensiege während der EM feierten neben van Pollert auch noch der Italiener Leonardo Vastano mit dem Franzosen Eternity de Ginai, der in einem spannenden Finish knapp gegen Valencia die Oberhand behalten konnte, der deutsche Vertreter Thomas Maaßen, der mit Put on a Show zu einem sehenswerten Treffer kam und der Schweizer Joey Vignoni, der Power of Rythm aus dem hinteren Teil des Feldes zu einem tollen Speed-Treffer pilotieren konnte. 
 
Neben dem Wieserhofer-Treffer durch Power of Rythm, gelangen dem Aschheimer Quartier noch zwei weitere Punkte. So stellte sich zum Auftakt Kentucky Bo mit Lea Ahokas erstmals unter dem Sattel vor und hatte keine Mühe die Gegner in der Distanz klar in die Schranken zu weisen. Zwei Rennen später punktete Kevin Brunner zum ersten Mal seit seinem Comeback im Sulky und steuerte Nico Way durch eine sich spät öffnende Lücke zum Sieg im 1. Lauf des Elisabeth Mann-Nachwuchschampionats, wodurch Rudi Haller drei Trainertreffer auf der Habenseite verbuchen durfte. Auf der Fahrerseite musste der Aschheimer dagegen bis zum Abschluss warten, ehe er aus dem Windschatten von Naranja, die schnelle Gipsy Greenwood zu einem verdienten Treffer pilotieren konnte. 
 
Alexander Kelm punktet doppelt
 
Einziger Fahrer mit zwei Treffern an diesem Nachmittag blieb Alexander Kelm. Zunächst punktete der Berufsfahrer der für Josef Franzl tätig ist mit Avatar Venus, der konkurrenzlos war und im Ziel klar vor Black Angel CG und Samima Ferro blieb. Wenig später setzte er zur Ehrenrunde mit Turandot As an, der dem Druck des lange angreifenden Castellon standhielt und den Haller-Schützling zum Schluss doch klar hinter sich ließ, wobei der Wallach seinen Rekord auf starke 1:17,8 / 2.100 m drücken konnte. 
 
Zu erwähnen bleibt schließlich noch der Sieg von Franck Zickmantels Blue Edition, der seine Startschnelligkeit voll ausspielte, so das Duell gegen Donna Granata um die Spitze schon vor dem ersten Bogen für sich entschieden hatte und den entscheidenden Fehler der Gegnerin erzwang. Am Ende hatte der Wallach leichtes Spiel und endete klar vor Bellice BR und Scott. 
 
Bei kühlen Temperaturen hatten knapp 2.500 Zuschauer nach Daglfing gefunden und sorgten für eine zufriedenstellenden Toto-Umsatz und beste Stimmung, sodass die Verantwortlichen im Gebäude an der Rennbahnstraße eine gute Abschlussbilanz der Europameisterschaften ziehen konnten und von allen Seiten großes Lob für die Organisation bekamen.