Wolfgang Nimczyk stellt drei Sieger

Wolfgang Nimczyk stellt drei Sieger
Nachschau Dinslaken, 11.08.2019
 
Der Trainerchampion Wolfgang Nimczyk gewinnt drei Rennen – Jesican und Felicity sorgen für Paukenschläge – Etorix erfreut die Drensteinfurter – Hope For Children hoffnungsvoll
 
Bei besten äußeren Bedingungen fand der erste Renntag am Bärenkamp nach der Sommerpause statt. Zu Gast waren die Drensteinfurter Pferdefreunde, die schon am kommenden Sonntag selbst ihren Renntag ausrichten werden. Zusätzlich motiviert dürften sie dies tun aufgrund des guten Besuchs an ihrem Werberenntag in Dinslaken und natürlich aufgrund des Sieges von Etorix, der in den Farben des Stalles Drensteinfurt läuft.
 
Etorix erfreut Drensteinfurter
 
Nach einigen doch vom Resultat nicht zufriedenstellenden Rennen zeigte Etorix aus dem Stall Drensteinfurt in der Hand von Silvia Raspe wieder seine Schokoladenseite und sammelte mit einer starken Schlussrunde vom Ende alle Konkurrenten ein, auch den scheinbar dem Sieg entgegen strebenden Good Game BR.
Nicole Hildebrandt entschädigte sich für diese Niederlage in der Abschlussprüfung mit Windspeed, der sich mit vergleichbarer Taktik zunächst am Ende tummelte und erst auf der letzten Runde in die Entscheidung geworfen wurde. Dabei galt es aber noch eine Überprüfung zu überstehen, denn ausgangs gegenüber schien es eng gegenüber Noelani gewesen zu sein.
 
Nimczyk dreimal
 
Drei Sieger stellte das Championatsquartier und griff dabei auf drei unterschiedliche Fahrer zurück. Zunächst gewann Robbin Bot von der Spitze aus mit Red Lover, wobei das Pferd in der Distanz bereits überlaufen war, aber noch einmal zurückkam und letztlich gegen Velten Hells Bells, Bionic Man und Online PS die Oberhand behielt. Die Viererwette zahlte mit den meisten Gemeinten immerhin noch 3.650:10.
 
Sieg Nummer zwei für Trainer Wolfgang Nimczyk brachte dann Thomas Maaßen unter Dach und Fach, der ohne sonderliche Mühe vorn eine gemächliche Fahrt anschlug und völlig problemlos zum Zuge kam. Hart innen stieß Kalisco auf Rang zwei vor, während Jocke Cane Dritter wurde, was derart erwartet war, dass die Dreierwette nur 71:10 zahlte.
 
Dann war doch noch der Goldhelm dran. Michael Nimczyk sah sich mit Quick Winner die Sache erst einmal aus hinteren Gefilden an, warf den Portland-Halbbruder auf der letzten Rund ein die Schlacht und war am Ende souverän voraus.
 
Fette Quote
 
Seine erste Fahrt hatte Michael Nimczyk nicht erfolgreich beschließen können, denn Debutant Famous World war nach einer schweren Galoppade beim Aufrücken nach einer Runde aus der Partie. So kam vorn Jesican mit Didier Kokkes niemals in Gefahr, was den Fahrer bei der Zieldurchfahrt ausgelassen jubeln ließ. Die glücklichen Wetter jubelten mit und über ihn und Carolyn Sue (Platzquote 337:10) sowie Illusion de Luxe, denn die Dreierwette zahlte luxuriöse 22.098:10.
 
Da sich mit Adrian Scott und Ivy Fortuna die vorab favorisierten Pferde auf den Plätzen einfanden, gab es in einem Sechserfeld „nur“ 842:10 in der Dreierwette von einer Siegerin, an die man im Vorwege nicht unbedingt hatte glauben können. Cornelis Loman aber hatte mit seiner Neuerwerbung Felicity offenbar ganze Arbeit geleistet und zog an der Spitze mit der völlig formlosen Französin seine Kreise.
 
Einen „fetten Siegerscheck“ für den guten Zweck heimste Frank Eickmann an Bord von Hope For Children ein. Der Ex-Hellboy ging an der Spitze nach Hause und gewann für den guten Zweck, für die krebskranken Kinder der Klinik in Düsseldorf.
Den Renntag rundete im Speed Esther Mulder ab, die mit Iowa River im Einlauf an allen vorbei zum Sieg fuhr.