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Regen und Wind, aber keine Pferde, die zu langsam sind

Regen und Wind, aber keine Pferde, die zu langsam sind
Nachschau Dinslaken, 13.01.2019

Roland Hülskath und Eline Janssen doppelt – Tagesbestzeit durch Goodspeed – Etorix im Drensteinfurt-Cup - Ehrung der Bahnchampions

Regnerisch und stürmisch, kaum allzu einladend war das Wetter zum Saisonauftakt 2019 in Dinslaken. Auch der frühe Rennbeginn um 11 Uhr dürfte mit maßgeblich dafür gewesen sein, dass das erste Rennen des Sonntages vor spärlicher Kulisse an den Rails stattfand. Doch im Tribünenbereich sah das erfreulicherweise - zumal im Laufe des Renntages – etwas anders aus. Schließlich wurden die Dintrab-Champions der abgelaufenen Saison nach dem zweiten Rennen ebenso geehrt wie die Erstplatzierten aus dem Drensteinfurt-Cup. Nach dem dritten Rennen war dann Bürgertraber Ignatz von Herten stellvertretend für die „Pferde des Jahres“ dran.

Zweimal Hülskath

Schon im Vorwege deutete vieles darauf hin, dass der in allen Profirennen engagierte Roland Hülskath gute Chancen auf einen erfolgreichen Renntag haben würde. In der Realität bestätigte sich das gleich im ersten Rennen, als „Hülse“ den sofort nach vorn gestürmten Miles United mit Adonis CG nicht aus den Augen ließ und auf der kurzen Strecke Ende der letzten Überseite zur Attacke blies. Der „Schöne“ sammelte eifrig „Meilen“ und gewann letztlich noch leicht. 
Noch souveräner fiel der Maidensieg von Jasja Bo aus, die das Kommando unterwegs kurz abgegeben hatte, um am Ende überlegen davon zu ziehen.

Tagesbestzeit

Beherzt ließ es Nachwuchs-Championesse Eline Janssen kesseln mit Goodspeed in der besten Tagesklasse. Die Tempobolzerei wurde mit einem Sieg in Tagesbestzeit von 1:16,0 belohnt. Und damit war der Siegeshunger von Eline Janssen noch nicht gestillt, denn mit Velten La Varenne legte sie nach und finishte die 10-jährige Stute zum knappen Erfolg über Thatcher, was den dritten Sieg von Roland Hülskath verhinderte.

Lohnende Viererwette

Totofavorit Sammy stürmte in Front und schien mit Besitzer Franz Klein das Geschehen im Viererwettrennen zu beherrschen, doch die zweite Attacke des verbissen angreifenden Firefox BR mit Julia Knoch konnte er dann nicht ganz abwehren. Dicht dahinter saß Minka Express als Dritte fest, während Felinas Boy als Vierter bis zur Linie brav fightete. Als nette Quote ergab sich in der Viererwette damit 11.952:10. 

Im Auftaktlauf zum diesjährigen Drensteinfurt-Cup musste Knoch hinter Seriensiegerin Heras Traum aber trotz Verlaufs innen kleinere Brötchen backen. Der auf der Schlussrunde außen drückende Etorix gewann mit Silvia Raspe gegen einen fein durchziehenden Chaplin und den lange führenden Flamboro. Ein passender Sieger, steht Etorix doch im Besitz des Stalles Drensteinfurt.

Form steht

Der nun schon neunjährige Kissing Diamond ist so richtig in Schwung gebracht worden von seinem Besitzer, Routinier Hermann Lamcken. In der Hand von Tim Schwarma avancierte er zum Seriensieger und gewann damit auch den zweiten Jahresstart. Der außen herum stark gehenden Royal Cash und Gigi Boko konnten ihn nicht daran hindern.
Den Schlusspunkt setzte Odette mit Wolfgang Musga. Nach vielen guten Platzierungen reichte es zum ersten Lebenserfolg über Enterprise und die nach Fehler gut laufende Holiday Dragon.

cb