Dintrab-Champions auch Silvester in Siegerlaune

Dintrab-Champions auch Silvester in Siegerlaune
Nachschau Dinslaken, 31.12.2018

Heras Traum geht weiter - Velten gewinnt – Ronja Walter doppelt – Stan Libuda kommt an allen vorbei – Favoritenreigen in der V5 – Erstmals Sven Grützner

Gut besucht war die Rennbahn am Bärenkamp am letzten Tag des Jahres. Neun Rennen standen Silvester an, niemand musste seinen Besuch bereuen, denn es gab spannenden Endkämpfe und gute Quoten – wie das ganze Jahr über. Und die Dintrab-Champions waren auch am letzten Renntag noch einmal in Siegerlaune. Generell blieben Überraschungen aus, formgemäß klang das Rennjahr aus. Und für Sven Grützner ging ein Traum in Erfüllung.

Der Traum geht weiter 

Auch am letzten Tag des Jahres riss die Serie von Heras Traum nicht. Allerdings war das Rennglück doch ein wenig auf der Seite der Favoritin in der Hand von Dintrab-Amateurchampionesse Julia Knoch. Ob es ohne den Fehler der führenden Handsome Cunera im letzten Bogen und des Rumplers der zweitplatzierten Gingin gereicht hätte, stand sicher in den Sternen.

Rochaden

Der gelungenen Stalltaktik des Nimczyk-Quartiers konnte Tim Schwarma mit Pietro Lombardi dann zu wenig entgegen setzen. Candyman Hornline kontrollierte mit Robbin Bot vorn das geschehen und ermöglichte mittels einer Rochade Minka Express den Platz innen hinter sich, womit für Pietro nur die Todesspur blieb – diesen Aufwand konnte der Fuchs nicht bringen. 
Auch im Viererwettrennen wurde an der Spitze rochiert. Diesmal war Tim Schwarma mit Sternschnuppe Poet beteiligt und spielte das Spielchen mit Bürgertraber Ignatz von Herten. Der kam letztlich mit der Führung in die Distanz, konnte Sternschnuppe Poet knapp abwehren, was gar nicht nötig gewesen wäre, da die Rennleitung die Sternschnuppe im Nachhinein verglühen ließ, hatte dann aber nichts mehr in petto gegen den Speed von Velten Belle Rock. Nachwuchs-Championesse Eline Janssen war die lachende Dritte.

Dreikampf

Einen packenden Dreikampf Bord an Bord sahen die Besucher im Auftaktrennen zur V5-Wette. Dabei setzte sich Yanick Mollema mit Velten Moon River knapp gegen Thatcher und Highway Fortuna durch. Der für 39:10 gehandelte Wallach war schon die größte „Überraschung“ in der V5-Wette.

Überlegen

Keine Mühe hatte Stan Libuda im Rennen der besten Tagesklasse. Trotz Doppelzulage war der sich lange an Glen Ord Superb orientierende Wallach am Ende souverän voraus mit Roland Hülskath. In der V5 war er ebenso als Bank zu nutzen wie im Trabreiten der „unschlagbare“ Garry. Mit Championesse Ronja Walter setzte er sich als 10:10-Ultrafavorit auch beim 17. Auftritt in Dinslaken durch. Für die Reiterin als Besitzerin verwandelte danach Aylin Müller mit Miles United ebenso überlegen. Den Reigen der Favoritensiege im Rahmen der V5 komplettierte Ronald de Beer mit Ian Greenwood, den er nach Pause prima und siegfertig vorstellte. 

Erstmals

Den Schlusspunkt setzte Sven Grützner mit Erlenkönig. Der fünfjährige Wallach wurde mit seinem ersten Treffer zum letzten deutschen Sieger in einem Trabrennen 2018. Und auch ein anderer Traum vom Sieg ging endlich in Erfüllung. Für den jungen Berufsfahrer war es der allererste Lebenserfolg – 2019 kann kommen!

cb