Velten macht reich

Velten macht reich
Nachschau Dinslaken, 01.11.2018

Velten Swan Lake für 1.571:10 – Mit 121:10-Siegerin Velten La Varenne zahlt die Dreierwette 51.994:10 – Danny den Dubbelden mit Notime to play – El Raul im Reiten – Chaplin in Tagesbestzeit

Es war ein bisschen regnerisch an diesem Renntag Allerheiligen am Bärenkamp. Doch für den geneigten Wetter viel interessanter: Es regnete quasi Geld bei dem Acht-Rennen-Programm. Und vor allem die Streitmacht von Sigrid Velten war dafür verantwortlich. Schon der Siegtoto klingelte ordentlich nach den Treffern von Velten Swan Lake und Velten La Varenne, doch in den Kombinationswetten wurde es dann richtig fett – vielleicht auch zur Freude der Bürgerschützengilde „1461“, die zu allen Siegerehrungen Mitglieder gesandt hatte. 

Velten bringt Geld

Nach immerhin drei Volltreffern 2017 hatte es zwar 2018 noch nicht gereicht für Velten Swan Lake, doch mit einem vierten Rang hatte sich die Stute angezeigt. Eline Janssen gab das umgehend eroberte Kommando freiwillig ab und ließ Galya Fortuna passieren, um diese dann in der Distanz klassisch auszukontern. 1.517:10 zahlte der Toto auf Sieg. Die Zweierwette erbrachte 4.190:10. Doch die Viererwette mit den Favoriten Edwin Hornline und Sansibar Diamant zahlte gar 90.887:10.
„Nur“ 121:10 gab es im Abschluss auf den Sieg von Velten La Varenne in der Hand von Andrea Dworatzyk. Die Stute kam Start-Ziel zum Zuge und hielt sich den Favoriten Night Star Sam ebenso vom Leib wie Axl W Rose. Sensationelle 51.994:10 zahlte hier die Dreierwette. Für Besitzerin Sigrid Velten ebenso ein Doppelschlag wie für Trainerin Yvonne Wagenaar.

Erwartungsgemäß

Formgemäß hatte der Renntag begonnen, denn Jaap van Rijn führte den auf 11:10 heruntergewetteten Highlander Boko aus dem zweiten Paar außen zum Sieg über den stets hinter ihm trabenden Quantum Victory. 
Auch mit dem gut honorierten Sieg (45:10) von General Attack mit Thomas Maaßen im Anschluss hatte man rechnen dürfen, wobei die beiden von einem ebenso sinnlosen wie unnötigen Duell vorn zwischen Highland Yankee und der auf die Tube drückenden Gingin profitierten. 
Im Reiten nutzte Sytske de Vries konsequent den Bandvorteil mit El Raul und bestimmte vom Fleck weg das Geschehen. Immerhin 30:10 zahlte der Wallach auf Sieg, und in einem Sechserfeld brachte die Zweierwette mit Volcan d’Espoir sogar noch 354:10.
Auch zum Abschluss gab es nicht viel zu rätseln. Jochen Holzschuh fuhr mit Heras Traum erst nach vorn, dann Schritt und am Ende ab. Royal Cash und Deerne BZ komplettierten die Dreierwette zur Miniquote von 72:10.

Start-Ziel

Ronald de Beer setzte mit Chaplin in der 10.000 EUR-Garnitur alles auf die berühmte eine Karte und stürmte in Front. Dort ließ er sich nicht mehr verdrängen und brachte zum Kurs von 92:10 den Wallach erstmals als Sieger 2018 zurück in den Stall, wobei – kein Spaß! - mit 1:16,7 sogar Tagesbestzeit markiert wurde. 
War Danny den Dubbelden hier beim finalen Angriff mit Ebony Space noch Galopp gefahren und hatte sich so um den Ehrenplatz gebracht, verfuhr er mit dem späten Debutanten Notime to play nach demselben Muster. Der Sechsjährige kontrollierte an der Spitze die von Fun Melody angeführte Gegnerschaft. 

cb