Auch in der Todesspur lässt es sich leben

Auch in der Todesspur lässt es sich leben
Nachschau Dinslaken, 08.10.2018

Rob Schipper wiederholt Vorjahreserfolg – Edwin Hornline weiter in der Erfolgsspur – Endlich Icebear Newport – Michael Nimczyk auch mit  Out of the Slums

Der erste von zwei Renntagen des Monats fand bei guten äußeren Bedingungen statt. Acht Rennen standen an diesem Oktoberabend zur Entscheidung an, wobei die Todesspur nicht immer zum Hinschied der dort Aktiven führte.

Talentiert
Offenbar mit einem „Händchen“ ausgestattet ist Rob Schipper. Bereits im Vorjahr gewann er das Gästefahren für Springreiter aus dem Nachbarland Holland. Und auch 2018 war er mit Felinas Boy klar voraus. Nach früher Offensive nahm er als Führender die beiden letzten Runden in Angriff und hatte sich alles bestens eingeteilt gegen die kurz führende Babe und Fernandos As.
In der Wiederholung zeigte sich wie vor zwei Wochen bereits Fernandos As gut aufgelegt und erwehrte mit Heinz-Michael Bockhoff sich diesmal erfolgreich seiner Haut gegen Felinas Boy und Axl W Rose.

Großer Bahnhof
Immer wenn Ignatz von Herten gewinnt, gibt es kleine Menschenaufläufe, denn der „Bürgertraber aus Herten“ hat viele Besitzer, die sich natürlich über Siege denn auch kopfmäßig stark vertreten freuen. Nach dem couragierten Vortrag von Pia Ahokas war es mal wieder so weit, denn Ignatz von Herten war an der Spitze einfach nicht zu verdrängen.
Einen großen Bahnhof gab es dank zahlreicher Ehrengäste und Sponsoren, die die Siegerehrungen übernahmen, allerdings eigentlich bei jeder Ehrung. Erneut kamen Gaby Hendrickx und Edwin Hornline in den Genuss einer solchen, denn auch das ständige Befahren der zweiten Spur teils sogar ohne Führpferd hinderte Edwin Hornline nicht daran, seinen sechsten Saisonerfolg unter Dach und Fach zu bringen.

Fällig
Nach dem doch etwas enttäuschenden Lebenseinstand durfte Mascara Hanover noch einmal „nachreifen“ und stellte sich beim zweiten Mal siegfertig vor. Robbin Bot wollte unbedingt nach vorn und hatte ausgangs der ersten Kurve den Vorteil. Am Ende landeten Amirals Powergirl und Une Petite Fleur auf den Plätzen, der Rest war Schweigen.
Nach vier Ehrenplätzen in Folge war Icebear Newport geradezu überfällig, doch dann landete der „Eisbär“ in der „frostigen“ Todesspur. Michael Nimczyk „wärmte“ ihn ordentlich auf im Einlauf und wehrte Good Game BR ab, nachdem  die führende  Diva de Valdieu untergegangen war.

Ob Out of the Slums fällig war, lässt sich möglicherweise diskutieren, Fakt war, dass auch er grandios im Rennen der besten Klasse der vermeintlichen Todesspur trotzte und mit Michael Nimczyk zum zweiten Jahreserfolg lief.
Den Schlusspunkt setzte Jochen Holzschuh mit Heras Traum, die frühzeitig aus der Todesspur weg nach vorn ging und dann den völlig verdienten ersten Lebenserfolg feiern durfte.

cb