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10.000 Zuschauer bei der Häusler After-Work-Fete in Riem

10.000 Zuschauer bei der Häusler After-Work-Fete in Riem
Nachschau München-Riem, 04.06.2018


Es war in der Vergangenheit ein schwieriger Termin, der PMU-Afterwork-Renntag in München-Riem. Mit dem heutigen Abend sollte man sich zukünftig keine Sorgen mehr um dieses Meeting machen müssen, denn besser kann ein After Work-Renntag nicht ablaufen als dieser Wochenauftakt auf der Traditionsbahn im Münchner Osten.

Dem Ruf des Autohauses Häusler waren rund 10.000 Menschen gefolgt, die bei bestem Sommerwetter, feinem Essen auf allen Ebenen und leckeren Drinks ein kurzweiliges sieben Rennen Programm verfolgen konnten, durch welches Rennbahnmoderator Thorsten Castle und Top FM Moderator Carsten Michel mit kleinen Talk-Sequenzen führten.

Sportliches Highlight des Abends war das Autohaus Häusler-Rennen, ein Ausgleich III über 1.600 m in dem Key to Magic nach seinen starken Vorstellungen an den beiden ersten Riemer Renntagen als Favorit gehandelt wurde. Jockey Martin Seidl der wieder für den Ritt auf dem Favoriten engagiert wurde, präsentierte diesem ein passendes Rennen, konnte aber im Einlauf die enteilte Wangi Wangi zu keinem Zeitpunkt in Verlegenheit bringen. Die Stute war mit Marco Casamento zeitig an die Spitze geeilt und hatte in der Distanz keine Mühe einen Vorteil von zwei Längen auf den stark gelaufenen Excelling Oscar zu verteidigen. Erst auf Rang drei kam der Favorit über die Linie der aber auch bei diesem Start gefallen konnte und demnächst zum Zuge kommen dürfte.

Zum Auftakt sah es lange nach einem Sieg des dreijährigen Montepulciano in den Farben des Gestüts Ammerland aus. Der Hengst hatte sich frühzeitig das Kommando gesichert und verteidigte dieses bis kurz vor der Linie. Dann trat aber die Außenseiterin Levante auf den Plan. Von Nico Polli im Speed eingesetzt riss die Stute die Partie noch aus dem Feuer und siegte auf der Linie sicher mit einer 3/4 Länge vor Granja, die nach einem Rennen im Mittelfeld noch mächtig schnell wurde und mit Andrasch Starke im Sattel das zweite Geld noch von Montepulciano klauen konnte.

Für Vinzenz Schiergen läuft es bei Abstechern nach München immer besonders gut. Der Amateur aus Köln ging mit Amangiri frühzeitig an die Spitze und konnte im Preis der Opel-Bank bis zur Linie einen knappen Vorteil für den Mayer-Schützling verteidigen. Victory Run musste sich mit einer Nase geschlagen geben und holte sich den Ehrenplatz gegen Alta Monte und Koreen.

Ebenfalls von vorne siegte Call me Mister, der im Dunlop-Cup dem in den Farben des Gestüts Ebbesloh laufenden Innis das Nachsehen gab. Rang drei sicherte sich dahinter Darshano vor Golden Star.

Einen ersten Sieg nach ihrem Chile-Aufenthalt sicherte sich Tamara Hofer im TopFM-Rennen. Die Münchnerin war mit Auristella als Favoritin gehandelt worden und enttäuschte die hohen Erwartungen nicht. Gegen Action Pure und Shinko Danon kam die Stute aus dem Stall von Jutta Mayer zu einem leichten Treffer und konnte die beiden Trainingsgefährten leicht distanzieren.

Nach seinem Sieg mit Wangi Wangi im Autohaus Häusler-Rennen trugen sich Marco Casamento und Trainer Stefan Richter im CAR Garantie-Cup ein zweites Mal in die Siegerliste ein. Lady Lilian war in einer umkämpfen und lange Zeit offenen Entscheidung die Kandidatin mit den besten Reserven und holte sich ihren zweiten Karrieretreffer. Die Plätze zwei und drei sicherten sich dahinter Kazzun und Big Panther, die den Schlussangriff der „Dresdnerin“ nicht kontern konnten.

Nach Siegen für Werner Glanz und Jutta Mayer kam zum Abschluss auch der amtierende Bayerische Trainer-Champion John Hillis zu einem Treffer. Ferragosta kämpfte mit Alexander Pietsch im Sattel bis zur Linie und blieb so vor Lady Vivian und Lagoda.