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Auch heiße Favoriten können stürzen

Auch heiße Favoriten können stürzen
Nachschau Dinslaken, 15.04.2018

I‘m happy verliert als 10:10-Kocherin – Garry gewinnt zum selben Kurs - Yanick Mollema und Robbin Bot zweimal siegreich – Viererwette nicht getroffen

Bei frühlingshaftem Wetter wurde erneut am Nachmittag in Dinslaken getrabt. Neun Rennen rollten vor den Augen der Zuschauer am Sonntag ab, die den gutklassigen Rennsport durchaus durchgängig im Freien genießen konnten. Der angekündigte Sonntag der Seriensieger aber war schneller zu Ende als gedacht, denn gleich in der Auftaktprüfung ging ein „Tanker“ unter.

Serie gerissen

Nach drei Treffern en suite war I’m happy zum Geldwechselkurs von 10:10 in den Renntag gestartet und hatte scheinbar schon alles geklärt, als die Führung im zweiten Bogen erobert war. Doch der auf der Schlussrunde nachsetzenden Velten Belle Rock hatte man offenbar nicht „gesagt“, dass eine „Unschlagbare“ vorn war, denn in der Hand von Yanick Mollema überlief die Stute verblüffend leicht die „Brennerin“ in der Distanz.

Für Betreuer Cor van Leuwen lochte Yanick Mollema dann ein zweites Mal ein, denn mit Velten Maranello war er nach recht günstigem Verlauf knapp 500 Meter vor dem Ziel zur Stelle und gewann einen Lauf zum Drensteinfurt-Cup der Amateure.

Den anderen Lauf an diesem Renntag zu dem Amateur-Jahreswettbewerb sicherte sich Start-Ziel Gaby Hendrickx mit Edwin Hornline gegen Kleiner Donner und die überraschend heiß favorisierte Shira.

Zwei auch für Robbin Bot

Nach dem Sohn war auch Vater Mollema siegreich. Arnold Mollema zeichnete als Trainer verantwortlich für Intouchable, die Robbin Bot zur Seriensiegerin machte, wobei er sich in einer höllisch schnellen Schlussphase mächtig rühren musste, um den speedigen Ignatz von Herten so eben abzuwehren, der bei seinem Angriff etwas zu weit nach außen driftete.

Wesentlich souveräner fiel dann der Comeback-Treffer von Unstoppable aus. Über den kurzen Weg pochte Bot mit dem in Dinslaken erst einmal bezwungenen Seriensieger auf das Kommando und hielt sich mühelos Thatcher vom Leib.

Kein Treffer

Leicht sah es schon vor dem Zug nicht aus, doch danach stand als Resultat für die Viererwette des Tages fest: untreffbar. Einige rote Karten waren verteilt worden, unter anderem an die mitfavorisierten Odette und Une Petite Fleur, außerdem kam Image Expo aus der zweiten Reihe niemals entscheidend ins Bild, und schon war der Weg frei für „Geheimtipp“ Sunrise Avenue mit Jan Thirring für 184:10, da auch der andere „Geheimtipp“ A Magic Quick mal wieder mit besten Aussichten in der Distanz weggesprungen war. Isaiah Polly, Jasja Bo und Velten Monte Carlo komplettierten die nicht getroffene Viererwette.

Natürlich Garry

Auch beim 13. Auftreten unter dem Sattel war kein Kraut gewachsen gegen Garry, der einerseits anders als I‘m happy seinen Anhang nicht ins „Unglück stürzte“, andererseits dürfte er seine Fans mit dem Siegkurs von 10:10 auch nicht sonderlich glücklich gemacht haben. Ronja Walter musste überdies auf der Hut sein, nach der erfolgreichen Jagd auf den Tempomacher Viperio die Sache nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, da Vrytzen den Abstand auf der letzten Halben doch noch ziemlich verkürzte.

Nach überlanger Pause stellte Roland Hülskath Good Game BR siegreich vor. Dabei hatte er sicher mehr Mühe, den Wallach davon zu überzeugen, die Sache auch im Bogen so ernstzunehmen wie nötig, als mit der letztlich chancenlosen Konkurrenz. Ähnlich souverän gewann zum Abschluss Galya Fortuna, mit der Andrea Dworatzyk umgehend nach vorn gegangen war, womit die Sache bereits entschieden war. 
 
cb