Jaap Terstal: Diesmal ein König

Jaap Terstal: Diesmal ein König
Nachschau Dinslaken, 02.04.2018

Jaap Terstal gewinnt mit Gentleman Newport den KöPi-Pokal - Thatcher (Frank Eickmann) und Freedom Fighter (Paula Bakker) in den Vorläufen – Intouchable und I'm happy nicht anzutasten – Julia Knoch zweimal

Gute äußere Bedingungen herrschten in Dinslaken am traditionellen Renntermin Ostermontag. Zum zweiten Mal wurde der seit Jahrzehnten einen festen Platz im Rennkalender einnehmende König-Pilsener-Pokal als Vorlaufrennen für Amateure entschieden. Hatte es im Vorjahr eine „Königin“ mit Nicole Hildebrandt gegeben, so wurde heute ein „König“ gekrönt. Der Titel ging in die Niederlande, denn Jaap Terstal sicherte sich mit Gentleman Newport das Finale zum diesjährigen KöPi-Pokal, auch wenn es im Vorlauf nur zu Platz zwei gereicht hatte.

Spannender KöPi-Pokal

Erneut wurde es  - wie im Vorjahr - nichts für Julia Knoch mit Kalisco. Dabei hatte es im Endlauf zunächst sehr gut ausgesehen, denn Thatcher war nicht vorbeigekommen an Kalisco, der das Kommando auch in der Folge behaupten konnte. Der heiße Totofavorit (10:10!) Freedom Fighter kam außen heran, aber nicht vorbei und wirkte an der letzten Ecke schon nicht mehr zwingend, als er abhob. Der hinter ihr geschonte Gentleman Newport aber war mit Jaap Terstal zur Stelle und fuhr im Einlauf allen davon, denn auch Kalisco zeigte nun Wirkung und galoppierte geschlagen an. Da Thatcher unterwegs Körner verbraucht hatte, war auch er kein echter Konkurrent mehr für den Sieger, der wenig „gentleman-like“ die Ladies hatte abblitzen lassen.

Der Weg ins Finale

Gleich im ersten  Rennen wurden die ersten Finaltickets ausgegeben. Von der Spitze aus holte sich Frank Eickmann mit Thatcher den 1. Vorlauf zum KöPi-Pokal. Kalisco mit Julia Knoch konnte das Blatt nicht mehr wenden, Dritter für den Toto wurde Velten Swan Lake mit Yanick Mollema, da Wetim Rower ohne Wetten angetreten war.

Den 2. Vorlauf gewann in toller Manier Freedom Fighter mit Paula Bakker, die sich nur an der Leine festhalten musste. Nach einem Transport außen ging der Favorit auf Zielhöhe nach vorn und damit führend auf die letzte Runde und musste nicht alles zeigen, um den in seinem Fahrwasser aktiven Gentleman Newport abzuweisen, während Danimarca Hornline Mäxchen abwehren konnte.

Keine Enttäuschung

Nichts anbrennen ließ Robbin Bot mit Intouchable. Von der Spitze aus legte die dreijährige Stute immer hinreichend zu, um den Sieg souverän nach Hause zu bringen. Hinter der 15:10-Favoritin kämpften drei Pferde um den Ehrenplatz, den sich hart innen Gentleman Voyager gegen den außen attackierenden Royal Cash holte, während dazwischen Farenne O die Wette knapp verfehlte.

Ebenfalls andere Ware war anschließend I'm happy. Silvia Raspe ließ der Konkurrenz Start-Ziel nicht den kleinsten Hauch einer Chance und absolvierte mit der hoffnungsvollen Vierjährigen einen kommoden Osterspaziergang für 14:10.
Auch Julia Knoch enttäuschte ihren Anhang mit Commander Columbus über den langen Weg nicht.  Nachdem es eine Rochade mit Ivalo gab, war der Favorit nicht mehr zu stoppen.

Auch den Schlusspunkt unter die Veranstaltung setzte Julia Knoch mit Napster, als sie sich lange ein Bord-an-Bord-Rennen mit Velten Belle Rock lieferte, um dann in der Distanz davonzuziehen. Dieser Doppelschlag war eine kleine Entschädigung für Knoch, dass es mit dem KöPi-Pokal wieder nicht geklappt hatte.

Schöne Viererwette

In einem von vielen Ausfällen geprägten Rennen der Anfängerklasse setzte sich ein offensiv vorgetragener Red Light DC mit Jeffrey Mieras durch. Nachdem der Widerstand von Velten Monte Carlo gebrochen war, wurde Red Light DC auf der Schlussrunde immer länger und strebte einem überlegenen Treffer über Winslet, Velten Monte Carlo und Dynamite Deluxe entgegen. Die Viererwette zahlte vom Favoriten erstaunliche 8.519:10.

Cb