Der letzte Sieger 2017 sofort wieder

Der letzte Sieger 2017 sofort wieder
Nachschau Dinslaken, 07.01.2018

Commander Columbus gewinnt auch zum Jahresauftakt - Michael Nimczyk gleich dreimal - Jamil Cortina in der besten Klasse

Kaum hatte man das letzte Rennen des alten Jahres abgehalten, schon ertönte der Startschuss zur neuen Rennsaison in Dinslaken. Schon am siebten Tag des neuen Jahres drehten die Traber wieder ihre Runden auf der Halbmeilenbahn. Das Wetter hätte in dieser Jahreszeit kaum besser sein können, so dass es zumindest von den äußeren Bedingungen her keinen Anlass zu Kritik gab. Lediglich die schmale Besetzung des Tages mit sieben Rennen war ein kleiner Wermutstropfen zum Start in die Saison, der abgerundet wurde durch die Ehrung der Bahnchampions, die nach dem vierten Rennen abgehalten wurde. 

Standesgemäß
So startete der Bahn- und Bundeschampion in die Saison 2018: standesgemäß. Mit dem letztjährigen Derbyteilnehmer Highway Fortuna überstürzte Michael Nimczyk nichts, bekam das erste Rennen des Nachmittages außen mit Deckung auch noch in die Schuhe gelaufen und gewann mit dem 12:10-Favoriten leicht und locker die Auftaktprüfung. 
Mit Alao Scott legte Nimczyk dann nach, musste dabei neben einer heiklen Situation ausgangs des ersten Bogens, als die führende Nessi Karat wegsprang, aber auch einen hartes Finish überstehen, denn Mr Firecracker und Gerco Impuls rückten dem Seriensieger zum Auftakt der V5-Wette noch auf die Pelle. Die dahinter festsitzende Sternschnuppe Poet war dazu naturgemäß nicht in der Lage.

Seinen dritten Punkt machte der Goldhelm im abschließenden Rennen, als Senorita Diamant über weite Strecken ein einsames Rennen vorne lief und letztlich andere Ware repräsentierte.

Neujahrsspaziergang
Einen verspäteten Neujahrsspaziergang absolvierte Velten Moon River in der Hand von Yanick Mollema. Der sofort nach vorn gestürmte Wallach hielt den später wegspringenden Amici P und in der zweiten Hälfte Shira außen neben sich und konnte überdies mehr als eine volle Runde bummeln ohne Ende. So konnte Velten Moon River sich im Einlauf zu einem überlegenen Erfolg lösen.  

Alles andere als ein Spaziergang war der Drensteinfurt-Cup für Kalisco und Julia Knoch. An der letzten Ecke bekam er noch einen Schubs von Edgar Kievitshof, brach daraufhin dann zur Seite weg und flog dennoch auf ungerader Linie zum Sieg weit außen über den nach einem Rennen in der Todesspur stark laufenden Edgar Kievitshof. Die lange führende Velten Swan Lake und Sean O’Malley komplettierten die Viererwette, die satte 8.086:10 zahlte.

Im dritten Amateurfahren machte der letzte Sieger des Jahres 2017 da weiter, wo er aufgehört hatte. Nach nahezu identischem Vortrag setzte sich Commander Columbus mit Julia Knoch nach einem Führungswechselspielchen unterwegs erneut souverän durch. Damit konnte auch Julia Knoch zum Jahresauftakt einen Doppelschlag landen

Packendes Finish
Über den langen Weg führte das Rennen der besten Klasse. Nachdem sich die Positionen gefunden hatten, passierte lange gar nichts, doch eine rasante Endphase entschädigte für die Langeweile zwischendurch. Dem führenden Jamil Cortina mit Robbin Bot fühlte Lotus Star auf der Schlusshalben ordentlich auf den Zahn, kam aber trotz aller Bemühungen nicht vorbei. 

cb