Tripp Venus ist der erste Straubinger Saisonsieger

Tripp Venus ist der erste Straubinger Saisonsieger
Nachschau Straubing, 06.01.2018

Drei Trainerpunkte für Gregor Krenmayr – Ocean Blue überrascht – Champions geehrt
 
(trab-sr). Mit einem Mittagsrenntag ist der Straubinger Rennverein am Dreikönigstag in die neue Saison gestartet und der Besucherzuspruch hat die Erwartungen übertroffen. Auch auf der Piste wurde es bei den großen Feldern etwas enger und der Nebel erschwerte die Bedingungen, aber die Aktiven haben mit hoher Disziplin Rennsport vom Feinsten geboten, der mit einem PMU-Umsatz von rund 1,6 Millionen Euro und damit einer neuen deutschen Rekordumsatzmarke belohnt wurde. Mann des Tages war Trainerchampion Gregor Krenmayr, der gleich am ersten Renntag für drei Sieger verantwortlich zeichnete. Lediglich bei SisterAct Diamant saß er selbst im Sulky, die beiden weiteren Punkte steuerte sein erster Fahrer Christoph Fischer bei.
 
Gleich zum Renntagsauftakt machte Christoph Fischer Tripp Venus erwartungsgemäß zum neuen Seriensieger. Er übernahm mit dem Wallach auf der ersten Überseite das Kommando und wehrte zum Schluss den Angriff von Bara Diary (Christoph Schwarz) wacker ab. Auf der bestens präparierten Bahn trabte er mit 1.18,0 zugleich Tagesbestzeit. Zinto überraschte als Dritter. In ebenso Manier stellte Fischer im DonauTV-Rennen über die 2400 Meter-Strecke Special auf der Gäubodenbahn vor. Der neunjährige Däne hielt nach stetiger Führung die in Straubing schwer zu schlagende Magic Happens (Matthias Schambeck) im Finish knapp nieder. Princess Tabaiba (Rudi Haller) und Gentleboy (Gregor Krenmayr) komplettierten die Viererwette. Für den dritten Trainerpunkt sorgte dann Gregor Krenmayr selbst. SisterAct Diamant erwies sich in der Schlussphase wieder stärker als Taj Mahal Diamant (Rudi Haller), mit Abstand kam dahinter Madina (Christoph Schwarz) ein.
 
Als neue Seriensiegerin kehrte auch Marie Galante (Gerd Biendl) in den Stall zurück. Er ließ mit der Stute nichts anbrennen und bestimmte die Partie von Beginn an souverän. Dean les Jarriais (Josef Sparber) und Tribuno As (Marian Tux) sorgten auf den Plätzen noch für lukrative Quoten in den Kombinationswetten.
 
Seine in der Wiener Krieau unterbrochene Erfolgsserie hat Serafino wieder aufgenommen. Rudolf Haller hatte mit dem Sechsjährigen das Geschehen von Beginn an fest im Griff. An seiner Außenseite blieb Belmont (Georg Frick) vor Titan As (Christoph Fischer) auf dem Ehrenplatz.
 
Für die Überraschung des Tages sorgte der 192:10-Außenseiter Ocean Blue, mit dem Matthias Schambeck noch auf der ersten Gegenseite an Toto-Favorit Genever (Rudi Haller) vorbei in Front fuhr und dann nicht mehr zu gefährden war. In die Viererwette liefen noch Suarez (Gerd Biendl) und DJ D´Urfist (Josef Sparber). Durch den Außenseitersieg sprang die mit einem Jackpot angereicherte V5-Wette auf über 5000 Euro, obwohl sonst nur Favoriten zum Sieg kamen.
 
Bei den Amateuren ging es um die ersten Punkte für die Wintermeisterschaft. Hier wurde Stefan Hiendlmeier mit Robin Hood Diamant seiner Favoritenstellung vollauf gerecht. Über den langen Weg zwang er der Konkurrenz ein Bummeltempo auf und verfügte zum Schluss über genügend Reserven zum Sieg. Disney As (Walter Herrnreiter) fand auf den letzten Metern einen Durchschlupf zum Ehrenplatz vor Ready to Race (Alena Cemusova).
 
Im Rahmen des Renntags ehrten der Verwaltungsrat für Sport der Stadt Straubing, Stadtrat Peter Ries, gemeinsam mit dem ZTV-Vorsitzenden Josef Schachtner die Straubinger Champions 2017. Josef Franzl erzielte bei den Profifahrern die meisten Volltreffer (12 Siege) und Marian Tux (drei Siege) bei den Amateuren. Als Trainer stellten Josef Franzl, Gregor Krenmayr und Manfred Schub jeweils neun Sieger . Straubings Pferd des Jahres ist mit fünf Jahreserfolgen Mon Amour H aus der Besitzergemeinschaft Georg Pletschacher und Manfred Richter und dem Trainingsquartier von Robert Pletschacher. Eine Sonderehrung erhielt Andreas Geineder, der mit insgesamt sechs Treffern das deutsche Nachwuchschampionat gewonnen hat.
 
Bild: Ocean Blue (1/Matthias Schambeck) hatte gegen Genever (10/Rudi Haller) alles im Griff und überraschte als 192:10-Außenseiterin alles im Griff (Foto: M. Bäumel-Schachtner)