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Magic Happens ist jetzt PMU-Seriensiegerin

Magic Happens ist jetzt PMU-Seriensiegerin
Nachschau Straubing, 30.10.2017

Lord Brodde überrascht beim Straubing-Debüt – Symphony Diamant fehlerhaft

(trab-sr). Magic Happens aus dem Tüßlinger Stall Absolut ist in Straubing am Montag beim Mittagsrenntag zur PMU-Seriensiegerin geworden. Für eine faustdicke Überraschung sorgte wieder einmal Bahnchampion Christoph Fischer, der mit Lord Brodde einen überlegenen Sieg feiern konnte. Bitter für die größte deutsche Traberbesitzergemeinschaft Traberparti: Mit dem sicheren Sieg vor Augen sprang Symphony Diamant unvermittelt an.Im Amateurrennen hat sich das Favoriten-Trio bereits früh dezimiert, nachdem zwei Pferde mit Attest im Stall bleiben musste. So konnte Magic Happens (Georg Kirchisner) umgehend an die Spitze gehen und nach Belieben schalten und walten. Die fünfjährige Stute ist damit zur Straubinger PMU-Seriensiegerin avanciert. Für die Gegner blieb nur der Kampf um die Plätze, die Gri di Caprio (Herbert Tuscher) und Disney As (Walter Herrnreiter) unter sich ausmachten.

Gleich zum Auftakt des Renntags gab es für den Abensberger Züchter, Besitzer und Amateurfahrer Herbert Tuscher einen vollen Erfolg auf der Gäubodenbahn, als die Rudi Haller anvertraute Gri Joan sofort das Kommando übernahm und sich gegen Topas (Matthias Schambeck) durchgesetzt hat. Querys Alesio (Gerd Biendl) musste durch die Todesspur und stellte im Schlussbogen die Tuscher-Stute zum Kampf. Im Ziel hatte die Stute dennoch einen klaren Vorteil, auf dem dritten Rang gefiel Andalou (Stefan Hiendlmeier).In ebenfalls starker Start-Ziel-Manier wurde auch der 177:10-Außenseiter Lord Brodde von Bahnchampion Christoph Fischer zum Sieg geführt. Er ging mit überlegener Führung die Einlaufgerade in Richtung Ziel, während für Robin Hood Diamant (Stefan Hiendlmeier) und Ciao Amore (Josef Franzl) nur die besseren Plätze blieben.

Im ersten Viererwette-Rennen ging erwartungsgemäß kein Weg an Mystical Sunshine (Herbert Lorenz) vorbei, die sich nach dem Start beim Kampf um die Spitze gleich gegen Henner As (Marian Tux) durchsetzen konnte. Nach einer Runde erschien Sugarbabe Diamant (Gerd Biendl) neben der Führenden, während Gri Power Jet (Rudi Haller) in dritter Spur eingesetzt wurde und im Bogen nach einem Fehler ausfiel. Mystical Sunshine war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, auch Sugarbabe Diamant verteidigte sicher den Ehrenplatz gegen einen erneut starken Orefice (Robert Pletschacher) und Albin T (Herbert Strobl).

Auch im zweiten Viererwett-Rennen ging mit Royal Roc (Gerhard Mayr) der spätere Sieger umgehend an die Spitze, während sich Suarez (Gerd Biendl) dahinter einordnen konnte und die Favoritin Donina (Janko Sagaj) eine Runde im Hintertreffen absolvierte, ehe sie vor den Tribünen die Todesspur übernahm. Im Schlussbogen stand fest, dass Royal Roc seinen letzten PMU-Sieg bestätigen kann, während sich Suarez noch gegen Donina durchsetzen konnte. Die Viererwette komplettierte Paris Turf (Mykola Volf).Die schmerzliche Erfahrung, dass ein Rennen erst im Ziel entschieden ist, mussten die über 300 Besitzer von Symphony Diamant (Christoph Fischer) machen, die in der Traberparti zusammengeschlossen sind. Während Classic Meadow (Robert Pletschacher) gleich die Führung übernahm, ordnete sich die 12:10-Favoritin dahinter ein und übernahm nach eineinhalb Runden das Kommando. Unvermittelt sprang Symphony Diamant mit deutlicher Führung auf Höhe der Stallausfahrt an, so dass sich für die Mitbewerber die Chance zu Sieg eröffnete, die letztlich Puma Diamant (Georg Frick) nutzen konnte. Im abschließenden Rennen für die Anfängerklasse setzte sich Thomas Hierls Neuerwerbung Taj Mahal Diamant (Christoph Schwarz) durch.

Nächster Renntag in Straubing ist am Sonntag, 12. November, ab 13.30 Uhr. Dann findet auch das mit 1800 Euro dotierte Anna Schumm-Rennen statt, mit dem an die frühere Chefin des Gestüts Birkach erinnert wird.Bild: Magic Happens hat nach zwei Siegen mit Matthias Schambeck mit Amateurfahrer Georg Kirchisner am Montag das dritte PMU-Rennen in Folge auf der Straubinger Gäubodenbahn gewonnen und darf sich nun Seriensiegerin nennen. (Foto: Bäumel-Schachtner)