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Die V75 zu Gast im Rahmen des Årjängs Stora Sprinterlopp

Die V75 zu Gast im Rahmen des Årjängs Stora Sprinterlopp
Vorschau Arjäng, Samstag 13.07.2024
(jfi) Einmal im Jahr ist in dem knapp 3300 Einwohner Dorf Årjäng in der schwedischen Provinz Värmland die V75 zu Gast, und jedes Jahr strömen ungefähr viermal so viele Menschen wie das Dorf Einwohner beherbergt auf die dortige Trabrennbahn, auf der auch das „norwegisch-schwedische Trabermuseum“ mit der „Hall of Fame“ zu finden ist. Und in diesem Jahr soll wieder vieles wieder „wie früher“ werden: Nachdem 2020 gar keine Zuschauer auf der Rennbahn zugelassen waren, 2021 immerhin 3000 dabei waren und 2022 mit knapp 9000 Zuschauern der Trend wieder nach oben zeigte, gab es im letzten Jahr gar keine Beschränkungen mehr, doch das Wetter spielte nicht mit, so dass nur knapp 5000 Menschen 2023 live vor Ort waren. Doch in diesem Jahr soll alles besser werden, die Sonne scheinen und alle Corona-Beschränkungen sind vorbei, so dass wieder mehr als 15.000 Zuschauer erwartet werden, die der Bahn ihren unvergleichlichen Charme zurückgeben und die Sieger abfeiern werden. Nicht umsonst trägt Årjäng den Beinamen „Schwedens schönste Trabrennbahn“, und dies ist nicht nur irgendein Werbeslogan, sondern es stimmt. Wer sich noch einmal ein Bild über die Stimmung in Årjäng während der V75 machen möchte, dem sei die ersten Folge von „Jörn loves swedish racing“ empfohlen, die 2018 in Årjäng gedreht wurde und hier zu finden ist: https://www.youtube.com/watch?v=jc9URyrXSmk
Doch am kommenden Wochenende gibt es nicht nur spannende Rennen rund um den Årjängs Stora Sprinterlopp, dessen Sieger / Siegerin eine Einladung zum prestigeträchtigen Hugo Åbergs Memorial 2024 am 30. Juli in Jägersro erhält, sondern auch natürlich wieder eine V75, die auf www.trotto.de in zahlreichen Tippgemeinschaften bewettet werden kann. Alle weiteren Informationen zu den Rennen gibt es exklusiv auf www.hoofworld.de und im Rahmen des Vorschauvideos von „Jörns Swedish Racing World“ – einfach einmal reinklicken!
 V75-1:
Der Start in die V75 um 16:20 Uhr dürfte im Vergleich zu den Rennen, die noch folgen werden, nicht all zu schwer sein, denn die „Bronsdivision“ über 1640 Meter Autostart sollte doch zwei bis drei „Rausgucker“ offenbaren. Mahala startet von Startplatz 1 und weiß ihren Lieblingsfahrer Magnus Djuse hinter sich. Die letzte Form aus Färjestad mahnt aber zur Vorsicht, trotz einer leichten „Delle“ im Formenspiegel sollte die Stute aus dem Stall von Daniel Redén hier berechtigte Hoffnungen haben, ganz vorne dabei sein zu können. Marabou Brodda, die Startnummer 5, kommt mit guten Formen aus dem Alltagssport und mit Trainer Thomas Uhrberg im Sulky an den Ablauf und kann hier endlich mal wieder, wie zuletzt beim „Copenhagen Cup Meeting“ im Mai, gewinnen. Björn Goop bringt mit Gatling einen sehr laufgewaltigen Wallach an den Ablauf, der jedoch bei seinen letzten drei Starts immer knapp unterlag und sich von Startplatz 6 zudem keinen Fehler erlauben darf, wenn man vorne mitmischen möchte. Außenseiterchancen sind noch nach dem irrwitzigen Tempolauf in Fäjrestad vor zwei Wochen der Startnummer 12 Make it Schermer mit Carl Johan Jepson und der Startnummer 11 Önas Quintus mit Per Lennartsson zuzuschreiben, die beide bei einer irrwitzigen Tempojagd am Ende zum Abstauber werden könnten.
V75-2:
 
Das „Klass II“ Rennen über 2140 Meter Autostart an zweiter Stelle der V75 sollte eigentlich eine Beute der Startnummer 11 Emirre mit Stefan Persson sein. Der vierjährige Ken Warketin Sohn wechselt sich regelmäßig mit ersten und zweiten Plätzen ab, war zuletzt in Vaggeryd nur hauchdünn geschlagen und kann heute auch aus der zweiten Reihe zuschlagen. O.M. Keep on Runnin, die Startnummer 2 mit Jorma Kontio im Sulky, sollte hier ebenfalls stark beachtet werden. Die Stute siegte jetzt zweimal sehr leicht, war davor in Lindesberg und Örebro nur haarscharf bzw. knapp geschlagen und könnte von der guten Ausgangsposition profitieren. Wilma Weeny, die Startnummer 6, kommt mit guten Formen an den Ablauf und könnte Kristian Lindberg die erste V75-Schleife als Fahrer auf seiner Heimatbahn bescheren. Eminent Kronos mit Johan Untersteiner im Sulky zeigte zuletzt in zugegeben einfachen Rennen jeweils tolle Leistungen und kann hier vielleicht sogar von Startplatz 12 das Rennen gewinnen. „Dark Horse“ ist hier die Startnummer 3 Manifest Boko mit Thomas Uhrberg. Der Wallach zeigte im Alltagsgeschäft häufiger einen tollen Speed und könnte hier von dem langen Einlauf in Årjäng profitieren. Perfect Zon, die Startnummer 9, genießt im Stall von Joakim Eskilsson großes Vertrauen, so dass ein Sieg mit dem Sohnemann im Sulky hier ebenfalls möglich erscheint.
V75-3:
In der „Silverdivision“ über 2140 Meter Bänderstart sollte eigentlich die Stunde von Dakovo Mail, der Startnummer 9, geschlagen haben. Nach dem beeindruckenden Sieg in Turin Mitte Juni sollte Alessandro Gocciadoro hier trotz der Startnummer alle Trümpfe in der Hand haben und auch gegen Jikken, die Programmnummer 11 mit Örjan Kihlström, der zuletzt nach eher mittelmäßigen Leistungen einen Aufwärtstrend erkennen ließ, gewinnen können. Daniel Wäjersten als Trainer bietet mit der Programmnummer 7 H.C.‘s Crazy Horse, der heute von Erik Adielsson gefahren wird, ebenfalls einen starken Kandidaten auf, der vor zwei Wochen ein wildes Rennen in Färjestad am Ende für sich gewann und heute diesen Erfolg durchaus wiederholen könnte. Stallgefährte Night Art, die Startnummer 3 mit Mats Djuse, kann ein solches Rennen durchaus gewinnen, und auch Triton, die Startnummer 12 mit Mats Gunnarsson im Wagen, ist hier nicht aus der Welt. Mit für den Stall eher nichtssagenden Formen reist die Programmnummer 2 Tearsinheaven mit Johan Untersteiner an, man wird den weiten Weg aus Halmstad jedoch nicht ohne Grund in Kauf nehmen, daher sollte dieses Gespann zumindest beachtet werden.
V75-4:
Das traditionelle Kaltblüter-Rennen für Stuten in Årjäng folgt in diesem Jahr an achter Stelle des Programms, dem vierten V75-Rennen statt, und es wird wie jedes Jahr aus drei Bändern über 2140 Meter gestartet, wobei die Programmnummern 12 bis 15 sogar 40 Meter aufholen müssen. Traditionell ist dies die Prüfung, die die norwegischen Gäste mit nach Hause nehmen, doch in diesem Jahr ist die schwedische Streitmacht sehr stark, weswegen noch nicht feststeht, dass ein norwegisches Pferd gewinnen wird. Beste Chancen bei den Norwegern sollte die Programmnummer Madeleine R. mit Carl Johan Jepson sein, die Stute kommt mit guten Formen von schwedischen und norwegischen Bahnen angereist, die Generalprobe vor zwei Wochen in Lindesberg lief sehr ansprechend. Zudem hat man einen Bandvorteil auf seiner Seite, dass Madeleine R hier durchaus beachtet werden muss. Beste Siegchancen sollte die schwedische Stute Farmens Riska, die Startnummer 14, mit Mats Djuse im Sulky haben. Vor zwei Wochen in Solänget zeigte man in der V64 eine tolle Leistung und auch davor war man in Dannero unbezwingbar, so dass die Chancen hier sehr gut stehen. Aber auch die im gleichen Band stehende Hulte Annika mit Ulf Ohlsson, die Startnummer 11, darf hier nicht übersehen werden. Asbjörn Tengsareid steuert die Programmnummer 7 Skaane Tora, die Stute konnte zuletzt mehrfach überzeugen, trifft es heute aber schwerer an. Überraschen könnte neben der Startnummer 6 Sjöli Fryd mit dem Norweger Björn Steinseth auch, trotz z.T. „gruseliger Formen“, die Programmnummer 9 Tekno Tana mit Robert Skoglund.
V75-5:
Nicht weniger offen als das die vorherigen beiden V75-Rennen kommt die „Klass I“ daher, auch wenn auf den ersten Blick die Startnummer 3 Nectar Occagnes mit Björn Goop mit einem grandiosen Formenspiegel und zwei Siegen aus fünf Starts in Auge fällt. Es ist jedoch der erste Start des vierjährigen Hengstes in dieser Klasse, auch wenn der Sieg vor zwei Wochen in Färjestad vor der eigentlichen V75 sehr eindrucksvoll aussah. Eine Chance, heute zum Seriensieger zu werden, hat Nectar Occagnes auf jeden Fall, doch auch viele andere Kandidaten in diesem Feld melden Chancen auf den Sieg an, weswegen auch die Startnummer 4 Steady One mit Mats Djuse zu den heißen Anwärtern auf den Sieg gehören sollte. Picobello mit Erik Adielsson im Sulky kommt ebenfalls mit einem zuletzt sehr guten Formenspiegel daher, hat es aber mit Startplatz 10 maximal ungünstig getroffen und muss erst einmal eine Lage finden. Die Startnummer 6 General Job mit Victor Rosleff könnte hier ebenfalls vorne dabei sein, und auch Anders Eriksson reist mit Sparky’s Dream, der Startnummer 9, bestimmt nicht den weiten Weg aus Stockholm ohne Grund an.
V75-6:
Die „Diamantstuten“ sind im zweiten Rennen der V75 an der Reihe, und ausnahmsweise geht es heute mit dem Auto auf die 2140 Meter lange Reise. 15 Teilnehmerinnen wollen hier vorne mit dabei sein, und das Rennen ist sehr offen und nahezu jede Teilnehmerin kann hier gewinnen. Den besten Formenspiegel bringt die Startnummer 13 Heartbeat Julie mit Ville Karhulahti im Sulky mit, besonders der Sieg in Vaggeryd vor drei Wochen war beeindruckend, so dass die Django Riff Tochter heute wohl als Favoritin an den Ablauf kommt, aber noch lange nicht im Ziel ist. Veikko Haapagangas spannt mit der Programmnummer 6 Chanel Trio, die heute von Linus Lönn gefahren wird, eine hoffnungsvolle Kandidatin an, auch wenn der letzte Start in Halmstad mit Platz zwei nicht ganz nach Plan verlief, waren die Leistungen zuvor sehr ordentlich, ob diese aber heute auch wieder gelingen werden, ist noch nicht gesichert. Himalaya Sisu aus dem Stall von Kristian Lindberg, die von Startnummer 7 los muss, sowie die Startnummer 8 Dana Ek mit Alessandro Gocciadoro sollten ebenfalls beachtet werden. Auch Magnus Djuse kann mit der Programmnummer 4 Beauvoir überraschen, wenn die Stute ihre Bestform zur Hand hat. Insgesamt ist dies jedoch eines der offensten und schwierigsten Rennen in der heutigen V75.
V75-7:
Das Highlight des Tages steht an siebter und letzter Stelle des V75-Reigens an, der Årjängs Stora Sprinterlopp über 1640 Meter, deren / dessen Sieger*in direkt für das Hugo Åbergs Memorial Ende Juli 2024 in Jägersro qualifiziert ist. Nach seinem beeindruckenden Sieg im „Jämtlands Stora Pris“ zu Östersund sollte die Programmnummer 8 Hail Mary mit Örjan Kihlström aus dem Stall von Daniel Redén hier beachtet werden, auch wenn die Startnummer alles andere als ideal ist und ein ähnlicher Verlauf wie im „Finlandia Ajo“ Anfang Mai droht, als man außen in der „Todesspur“ hängen blieb und am Ende „nur“ Dritter wurde. Die Favoritenbürde wird aber trotzdem bei Hail Mary liegen. Bengurion Jet, die Startnummer 5 mit Alessandro Gocciadoro, der nach seinem verpatzten Auftritt im „Elitloppet“ erstmals wieder vorstellig wird, muss ebenfalls einen „Sahnetag“ erwischen, ganz vorne zu landen, weswegen sein Sieg nicht in trockenen Tüchern zu liegen scheint.  Decision Maker, die Startnummer 1 mit Björn Goop im Sulky, zeigte zuletzt im Vorlauf zum „Elitloppet“ in Solvalla eine tolle Vorstellung, obwohl sie am Ende ausschied, und könnte mit ihrem raketenhaften Antritt den nächsten „big point“ in den Stall von Stefan Melander entführen. Carl Johan Jepson bietet mit der Programmnummer 6 Beartime einen laufstarken Wallach auf, der jedoch zuletzt ein wenig kleinere Brötchen backen musste, speziell aber auf dieses Rennen vorbereitet wurde, daher sind die Chancen auf einen Sieg zwar klein, aber nicht unmöglich. Floris Baldwin, die Programmnummer 2 mit Tom Erik Solberg, hat sich nach seiner Rückkehr zu Frode Hamre in den Stall nochmals toll entwickelt und sollte zumindest für ein Platzgeld im Auge behalten werden. Überraschen könnte trotz der letzten Streichresultate die Programmnummer 7 Thereisnolimit mit Ulf Ohlsson, wenn er im Rennen eine Lage bekommt und dann die letzten 300 Meter loslegen darf.  
Eine äußerst spannende und nicht leicht zu erratende V75 Runde am Samstag in Årjäng wartet auf alle Wetter, und insbesondere das Highlight des Tages verspricht tollen Sport und hohe Quoten, so dass Mitspielen in der V75 auf www.trotto.de Pflicht sein sollte.  
Alle weiteren Informationen zu diesem Renntag und eine ausführliche Renntagsvorschau gibt es im Rahmen von „Jörns Swedish Racing World“ auf dem Youtube-Kanal von www.trotto.de und www.hoofworld.de – einfach mal reinklicken!