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Hiendlmeiers Stuten punkten doppelt

Hiendlmeiers Stuten punkten doppelt
Nachschau München-Daglfing, 26.06.2024

(mtzv-press) Top-Amateur gewinnt mit Miss Red Lady und Tequila Sunrise – Punkt Nr. 3 für Trainer Manfred Schub liefert Kytana - drei Punkte auch für Team lila und Robert Gramüller durch Noble Steel, Figov de la Cloue und Desiderio – Rudi Hallers Debütant Aconcagua punktet auf Anhieb – Sama Pride Venus nutzt den Bandvorteil
 
Es war der Abend des Stefan Hiendlmeier, denn zwei Siege mit Top-Zeiten feiert man als Amateurfahrer nicht jeden Tag. An diesem Mittwochabend sollte dieses Kunststück dem Unternehmensberater aus Aschheim gelingen, der zwei eigene Pferde in Top-Zeiten zu Siegen führte.
 
Zunächst siegte Miss Red Lady im Amateurfahren bis 38.000 EUR. Mit schnellen Start setzte sich die Fuchs-Stute im Kampf um das Kommando gegen Breeding of Hanke durch. In der Folge gab Hiendlmeier ein wohldosiertes Tempo vor, welches die Gegner zur Tatenlosigkeit verdammte. Nach einer Durchgangszeit von 1:14,4 für die vorletzten 500 m hatte die Stute ausreichende Reserven um auf 1:13,0 für das letzte Teilstück zu beschleunigen und verwies Breeding of Hanke und den aus zweiter Reihe stark eingetretenen Casino Royale auf die Plätze. 1:15,3 / 2.100 m zeigten die Uhren am Ende, womit Miss Red Lady die Tagesbestzeit markierte.
 
Den zweiten Sieg holte sich Hiendlmeier in der Abschlussprüfung mit der ebenfalls familieneigenen Tequila Sunrise. In der Klasse bis 4.800 EUR ließ es der Top-Amateur zunächst ein wenig ruhiger angehen und attackierte die Führende Elisa Kronos Eingangs zur Gegenseite. In der Folge gab Hiendlmeier eine straffe Fahrt vor, sodass Toto-Favorit Valesco nur noch bis auf zwei Längen an die Siegerin heranlaufen konnte. Die verbesserte ihren Rekord um eine volle Sekunde auf 1:15,4 / 2.100 m und wird in dieser Form in den nächsten Wochen sicherlich noch weitere Treffer folgen lassen.
 
Kytana sorgt für Schub-Triplette – auch Team lila mit drei Siegen
 
Einen dritten Treffer für Trainer Manfred Schub erzielte Kytana. In der Hand von Christoph Fischer, der ab 1. Juli fest im niederbayerischen Quartier engagiert sein wird. Nachdem Venka Hall schnell das Kommando übernommen hatte, entschloss sich Fischer mit der Stute zu einem Zwischenangriff 1.200 m vor dem Ziel, verbesserte sich an die Seite der Pilotin und lieferte sich mit dieser bis zur Linie ein hartes Duell, welches schließlich mit einem sicheren Vorteil für die Schub-Elevin endete und Christoph Fischer einen Sieg für seinen neuen Arbeitgeber bescherte.
 
Drei Siege gelangen an diesem Abend auch den Schützlingen von Trainer Robert Gramüller. So nützt Lisa-Sophie Zimmer zum Auftakt die ideale Ausgangsposition mit Nobel Steel um das Kommando nach dem Start zu erobern. Toto-Favorit Lennarth erwies sich als in der Folge als hartnäckiger Gegner, der außen herum alles versuchte, aber letztlich nicht am Piloten vorbeikam, sodass Lisa-Sophie Zimmer ihren neunten Karrieresieg feiern konnte.
 
Ein Rennen später setzte Ronja Walter den Franzosen Figov de la Cloue im Trabreiten des Abends punktgenau ein und hatte keine Mühe Gri My Dream und Juan Les Pins auf die weiteren Plätze zu verweisen.
Den dritten Sieg für das Quartier steuerte Dr. Marie Lindinger mit Desiderio bei, der seine Top-Form einmal mehr unterstrich und trotz einer aufwändigen Startphase zu einem leichten Sieg gegen Zazu Diamant und Laura Barosso kam.
 
Aconcagua und Sama Pride Venus auf der Siegerstraße
 
Mit dem Debütanten Aconcagua stellte Rudi Haller in der Anfängerklasse ein siegfertiges Pferd vor. Der dreijährige Hengst aus dem Besitz von Rudi Gruber und Anton Santner konnte schon in der Qualifikation gut gefallen und bestätigte diesen Eindruck vollauf. In 1:18,6 / 2.100 m gestaltete der Orlando Vici-Sohn seinen ersten Auftritt im Rennen souverän und siegte leicht gegen King des Ves und Benedetta Yankee.
 
Einen Sieg feiern konnte außerdem Matthias Schambeck. Der Wahl-Österreicher brachte Sama Pride Venus mit an die Isar, der in einer optimalen Aufgabe mit Bandvorteil auf die Favoriten des Rennens an den Start gehen konnte. Nach einem schnellen Start war Postillion schnell an der Seite des Piloten zu sehen und setzte diesen bis zur Linie unter Druck. Allerdings wehrte sich Sama Pride Venus tapfer und konnte so nach Kampf zur Siegerparade vorfahren.
 
Weiter geht es in Daglfing am Sonntag, den 7. Juli 2024. Erster Start ist voraussichtlich gegen 14:00 Uhr.